Nowitzki mit Cut über Auge zum Sieg

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Dirk Nowitzki.

Houston - Nach der „Battle of Texas“ sah Dirk Nowitzki aus wie nach einem Box-Duell mit einem der Klitschkos. Der Superstar musste zwar viel einstecken. Doch es lohnte sich.

Der deutsche Basketball-Superstar war nach einem Ellbogencheck von Goran Dragic von einem langen Cut über dem rechten Auge schwer gezeichnet, doch die mit vier Stichen genähte Wunde interessierte den Topscorer von NBA-Champion Dallas Mavericks nach der Schlusssirene nicht.

Nowitzki war einfach nur gut drauf. Nach einer „furchtbaren Nacht“ hatte Dallas mit dem 101:99 nach Verlängerung bei den Houston Rockets wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und laut Coach Rick Carlisle sogar „den wichtigsten Sieg des Jahres“ errungen.

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„Wir sind sind immer dran geblieben und haben einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Dirk Nowitzki nach dem wichtigen Erfolg der Mavericks gegen einen direkten Rivalen im Kampf um einen Play-off-Platz. Die Stimmung war am Abend zuvor noch komplett anders gewesen. Da hatte es nach der 87:104-Pleite, der 22. der Saison, in San Antonio bei den „Mavs“ noch lange Gesichter gegeben.

Groß war die Erleichterung auch bei Rick Carlisle, der nach der Partie euphorisch sagte: „Das sind die großen Spiele, denn ein Sieg oder eine Niederlage können in der Tabelle gleich vier Plätze ausmachen.“ In der Tat ist es im Westen der NBA ganz eng. Dallas belegt 28:22-Siegen derzeit Platz fünf. Allerdings liegt Houston als Neunter (26:23) nur knapp hinter dem Meister. Denver auf Platz acht hat wie Dallas 22 Niederlagen auf dem Konto.

Im Gegensatz zum Vorabend, als Dirk Nowitzki gegen die San Antonio Spurs mit seinen letzten zwölf Würfen nicht traf, konnte sich Carlisle wieder auf seinen deutschen Führungsspieler verlassen. Mit 31 Punkten und 7 Rebounds war der Würzburger bester Spieler beim Titelverteidiger. Jason Terry folgte ihm mit 24 Punkten. Mit nunmehr 23.758 Punkten rückte Dirk Nowitzki in der „ewigen“ Scorerliste der NBA vor „Sir“ Charles Barkley (23.757) auf Platz 19 vor.

Für Dirk Nowitzki hat dies eine besondere Bedeutung. „Charles war für mich immer so etwas wie ein Held. Ich habe damals die Rückennummer 11 getragen. Dann sah ich bei den Olympischen Spielen in Barcelona, dass Charles die 14 trägt. So habe ich dann auch auf die 14 gewechselt. Und als ich dann in die NBA kam, habe ich die Rückennummer einfach gedreht“, sagte Deutschlands Sportler des Jahres.

Dallas musste gegen Houston in der Schlussphase der Verlängerung bange Sekunden überstehen, ehe der Erfolg feststand. Nach einer Verletzung der Acht-Sekunden-Regel durch die „Mavs“ bekam Houston sechs Sekunden vor dem Ende den Ball zugesprochen, aber zum Glück für die Mavericks fiel Chase Budingers Dreier nicht in den Ring. Die Regel besagt, dass eine Mannschaft spätestens acht Sekunden nach dem Ballbesitz diesen in die gegnerische Hälfte bringen muss. Am Dienstag treffen beide Teams in Dallas erneut aufeinander.

sid

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