Nowitzki bleibt ganz ruhig

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Lässt sich vom NBA-Lockout nicht aus der Ruhe bringen: Dirk Nowitzki

Berlin - Dirk Nowitzki zeigt sich optimistisch und rechnet mit einem baldigen Ende des NBA-Tarifstreiks. Er konzentriert sich voll auf die bevorstehende EM in Litauen und demonstriert Gelassenheit.

Dirk Nowitzki rechnet mit einem zeitnahen Ende der Aussperrung in der NBA und will erst nach der EM über ein mögliches Engagement außerhalb der nordamerikanischen Profiliga entscheiden. “Ich spiele die Europameisterschaft und werde danach sehen, wie der Stand des Lockouts ist“, sagte der 33 Jahre alte Champion der Dallas Mavericks der Internetseite “ESPNDallas.com“. “Bis dahin kümmere ich mich nicht darum, irgendwo anders zu spielen.“

Nowitzki bereitete sich diese Woche in Berlin mit individuellem Training auf die Europameisterschaft in Litauen vom 31. August bis zum 18. September vor. “Ich habe immer gesagt, dass ich zu alt bin, ein ganzes Jahr herumsitzen“, betonte er für den Fall, dass die komplette Saison dem Arbeitskampf zum Opfer fällt. “Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass dies ein langer Lockout wird. Aber wenn das der Fall ist, werde ich einen Ort zum Spielen finden.“

Neben deutschen Spitzenclubs wie ALBA Berlin, Brose Baskets Bamberg und Bayern München sollen auch chinesische Vereine an dem deutschen Superstar interessiert sein. Chinesischen Medienberichten zufolge sollen die Zhejiang Lions Nowitzki mehr als eine Million Dollar pro Monat bieten.

Nach einer Entscheidung des Weltverbands FIBA dürfen sich die NBA-Profis für die Zeit der Aussperrung einen neuen Verein suchen. Liga und Spielergewerkschaft zeigten sich im Gegensatz zu Nowitzki zuletzt pessimistisch, dass die Saison wie geplant am 1. November starten wird. Im Streit geht es um die Verteilung der Einnahmen.

dpa

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