Nowitzki-Trainer: "Es sieht nicht gut aus"

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Mavs-Trainer Robert Carlisle.

Dallas - Die Dallas Mavericks um Superstar Dirk Nowitzki werden im Kampf um die Qualifikation für die Play-offs trotz der fast aussichtslosen Lage nicht aufgeben.

 Davon ist Trainer Rick Carlisle überzeugt. „Wir sind Profis. Wir werden bezahlt, um Spiele zu gewinnen. Und noch sind wir nicht aus dem Rennen“, sagte Carlisle, gab aber zu: „Es sieht nicht gut aus.“

Mehr als zwei Drittel sind bereits in der Saison der Basketball-Profiliga NBA absolviert, mit 26 Siegen und 33 Niederlagen haben die Mavericks weiterhin viel Rückstand zu Platz acht, den derzeit Utah Jazz (32:28) belegt. Vier der letzten fünf Spiele gingen verloren. Statt der angekündigten Aufholjagd gab es in Dallas eine Verschärfung der Krise. Die Tendenz zeigt klar nach unten.

Auch deshalb nahm Carlisle einen Tag nach dem peinlichen 103:136 bei den Houston Rockets um Debütant Tim Ohlbrecht kein Blatt vor den Mund. Von seinen Spielern ist er enttäuscht. „In dieser Saison gab es große Gelegenheiten, aber nur wenige haben sie genutzt“, sagte der 53-Jährige.

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Neun Profiverträge laufen im Sommer aus. Und gerade von den Spielern, deren Zukunft in Dallas ungeklärt ist, erwartet Carlisle jetzt eine Reaktion. „Wir spielen noch um eine ganze Menge“, erklärte der erfahrene Coach: „Wir Trainer müssen weiter Druck machen und die Spieler müssen weiter kämpfen.“

Carlisle, der in dieser Saison den 500. Sieg als Trainer „feiern“ durfte, hofft noch immer auf einen Lauf: „In eineinhalb Monaten kann viel passieren.“

sid

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