Basketball

Nowitzki gewinnt mit Dallas Krimi in Portland

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Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben schwer gekämpft - und konnten am Ende in Portland einen Sieg feiern.

Portland  - Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks einen schwer erkämpften 108:106-Sieg bei den Portland Trail Blazers gefeiert.

Der Basketballstar aus Würzburg war mit 28 Punkten, sieben Assists und sechs Rebounds bester Spieler seiner Mannschaft, den 13. Saisonerfolg stellte allerdings Neuzugang Monta Ellis in der Schlusssekunde sicher. Dallas (13:8) ist in der Western Conference der Profiliga NBA Tabellensechster.

„Monta hat einen unglaublichen Wurf verwandelt. Genau das ist sein Spiel, es war ein ganz wichtiges Ding für uns“, sagte Nowitzki. Nach dem Einwurf von der Seite war es selbst für den 35-Jährigen zu schnell gegangen. „Ich habe nicht einmal gesehen, wie Monta den Ball gefangen hat. Als ich mich umgedreht habe, war er schon in der Luft.“

Beim zweiten von vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen setzten sich die Texaner nach einem spannenden Finale durch. Erst 1, 9 Sekunden vor dem Ende hatte Damian Lillard für Portland mit einem Dreier zum 106:106 ausgeglichen, doch Dallas nutzte den letzten Ballbesitz. Ellis kam frei zum Wurf und sorgte mit seinen Punkten Nummer 21 und 22 für die Entscheidung.

„Es hat Spaß gemacht, in dieser Atmosphäre zu spielen. Es war eine tolle Teamleistung“, sagte Nowitzki. Auf ihrem Road-Trip treten die Mavericks am Montag bei den Sacramento Kings und am Mittwoch bei den Golden State Warriors an. Danach dürfen die Mavs und Nowitzki dreimal zu Hause ran.

Derweil gelang den enttäuschend gestarteten Brooklyn Nets mit dem 90:82 bei den Milwaukee Bucks der sechste Saisonsieg. Meister Miami Heat feierte ein 103:82 bei den Minnesota Timberwolves, die Indiana Pacers gewannen 111:100 in San Antonio. Für das derzeit beste NBA-Team (18:2) war es der erste Sieg nach elf aufeinanderfolgenden Niederlagen bei den Spurs.

„Wir haben hier seit 2002 nicht mehr gewonnen. Das bedeutet, dass wir wirklich auf einem guten Weg sind. Hier passiert etwas Großartiges“, sagte Pacers-Topscorer Paul George (28 Punkte).

SID

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