Nowitzki freut sich auf Odom: „Bin begeistert“

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Lamar Odom wechselt von den Los Angeles Lakers zu den Dallas Mavericks.

Dallas - Dirk Nowitzki verspricht sich eine Menge von seinem neuen Teamkollegen Lamar Odom. Der Power Forward wechselt von den Los Angeles Lakers nach Dallas.

„Ich bin begeistert. Er passt gut zu uns. Ich war schon immmer ein Fan seiner Spielweise“, sagte der Star der Dallas Mavericks. Der Meister der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA hatte den 32-jährigen Odom am Sonntag von den Los Angeles Lakers verpflichtet. Im Tausch erhalten die Kalifornier einen First-Round-Pick bei den kommenden Drafts.

„Er spielt elegant, und es macht Spaß, ihm zuzusehen. Er kann auf vielen Positionen eingesetzt werden“, sagte Nowitzki: „Er gehört unter den großen Spielern zu den besten Passgebern, die es in der Liga jemals gegeben hat. Es wird Spaß machen, mit ihm zusammenzuspielen.“

Während Nowitzki seiner Freude über den Neuzugang freien Lauf ließ, machte Kobe Bryant dem Ärger über den Abgang seines bisherigen Teamkollegen Luft und kritisierte seinen Klub. „Ich will ehrlich sein. Das gefällt mir nicht“, sagte der Superstar im Trainingscamp des 16-maligen NBA-Champions aus L.A.

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Bryant sieht den Abschied des Power Forwards als Schwächung für die Lakers, die in der letzten Spielzeit in der zweiten Play-off-Runde mit 0:4 an Dallas gescheitert waren. „Es ist hart, Lamar zu verlieren. Wir sprechen hier vom besten sechsten Mann der vergangenen Saison. Er hat sich den Hintern abgespielt“, sagte der 13-malige Allstar Bryant. Der 2,08 m große Odom stand seit 2004 bei den Lakers unter Vertrag und holte in dieser Zeit zweimal den Titel.

Wie Bryant ist auch Pau Gasol derzeit nicht gut auf den Spitzenklub aus L.A. zu sprechen. Die Lakers hatten versucht, den spanischen Europameister abzugeben, um Chris Paul von den New Orleans Hornets zu verpflichten. Doch die Liga unterband den Wechsel.

„Mir ist klar, dass es heutzutage mehr um das Geschäft als um den Sport geht. Es war schwer, ruhig zu bleiben“, so Gasol: „Aber ich bin noch hier, und dafür bin ich dankbar.“

SID

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