Nowitzki nach Deutschland? Die Chancen steigen

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Dirk Nowitzki könnte für den FC Bayern aktiv werden

New York - Streift Basketball-Superstar bald ein deutsches Bundesliga-Trikot über? Was zunächst kaum möglich schien, wird nun wahrscheinlicher.

Die Spielergewerkschaft der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA unterstützt ihre Mitglieder dabei, sich während des Streiks (Lockout) in einer der ausländischen Ligen Spielpraxis zu holen. Das geht aus einem Memo des Gewerkschaftsvorsitzenden Billy Hunter an die Spieler hervor, das der Nachrichtenagentur AP vorliegt. Nach Ansicht von Hunter sollte weder die NBA noch der internationale Basketballverband (FIBA) etwas dagegen haben, dass sich die Spieler fit halten.

“Wir glauben nicht, dass die FIBA oder die NBA sich Spielern in den Weg stellen werden, die Chancen im Ausland ergreifen“, heißt es in der Nachricht.

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Damit könnten sich auch die Chancen für deutsche Bundesliga-Vereine erhöhen, Superstar Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks als Gastspieler zu verpflichten, während in den USA der Spielbetrieb wegen des Lockouts ruht. Auch der FC Bayern hat schon offen mit einem Nowitzki-Engagement geliebäugelt.

Ob und wann die Saison 2011/12 stattfindet, ist derzeit wegen des Gehaltsstreits zwischen Spielern und Liga noch völlig unklar.

Zahlreiche NBA-Stars haben schon Interesse an einem Engagement im Ausland angekündigt. So soll Deron Williams von den New Jersey Nets einen Deal mit Besiktas Istanbul anstreben - auch Kevin Durant (Oklahoma City) und Amare Stoudemire (New York Knicks) könnten sich vorstellen, in Europa zu spielen, wenn der Lockout andauert.

AP

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