Manipulationsskandal

Karabatic-Brüder für sechs Spiele gesperrt

+
Nikola Karabatic

Paris - Der französische Star Nikola Karabatic ist zu einer langen Sperre verurteilt worden. Der Grund: Seine Verwicklung in den mutmaßlichen Manipulationsskandal um Frankreichs Meister Montpellier HB.

Das teilte die französische Liga LNH am Dienstagabend mit. Neben Karabatic wurden auch sein Bruder Luka, Olympiasieger Samuel Honrubia sowie vier weitere Spieler für schuldig befunden, „direkt oder indirekt Wetten auf den Ausgang des Spiel gesetzt zu haben“.

Die Spieler müssen sich wegen Betrugs auch vor Gericht verantworten. Nach Angaben des zuständigen Staatsanwaltes waren am 12. Mai des vergangenen Jahres insgesamt 87.880 Euro auf das Auswärtsspiel beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson-Rennes gesetzt worden. Dies entspricht einem 40-fach höherem Wert als gewöhnlich. Karabatic und den weiteren Spielern droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren sowie eine Geldstrafe.

Die zehn besten deutschen Handballer der Geschichte

Die zehn besten deutschen Handballer der Geschichte

Die Karabatic-Brüder haben eigene Wetteinsätze (Luka) beziehungsweise Einsätze durch die Freundin (Nikola) zugegeben, die absichtliche Niederlage ihres Teams und den Vorwurf des Betrugs aber vehement bestritten.

SID

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare