Neureuther trug "La Bombas" Unterhosen

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Felix Neureuther vergötterte als Kind Alberto Tomba.

Hamburg - Weil er einen Ski-Star als Kind ganz besonders verehrte, hatte Felix Neureuther sogar dessen Unterhosen im Schrank. Das gesteht er jetzt. Zudem freut sich der 27-Jährige auf sein Riesenslalom-Comeback.

Felix Neureuther steht vor einem Comeback im Riesenslalom. Erstmals seit Oktober will der Partenkirchener Skirennfahrer am Samstag in Bansko wieder in seiner zweiten Disziplin an den Start gehen. “Ich fühle mich fit und freue mich auf meinen ersten Riesenslalom seit Sölden“, sagte Neureuther, der sich wegen Knieproblemen auf den Torlauf konzentriert hatte. “Die Chancen für ein Top-Ergebnis stehen im Slalom natürlich höher. Wenn es mir gelingt, die Fehler aus den Januar-Rennen abzustellen, dann kann ich wieder um einen Podestplatz mitkämpfen.“

Neureuther (27) war als Kind ein großer Fan des italienischen Skistars Alberto Tomba und hatte alle Unterhosen aus dessen Kollektion “La Bomba“ im Schrank, wie er jetzt gesteht. “Ich hatte jedes Modell“, sagte Neureuther, der mittlerweile selbst zwei Weltcup-Siege eingefahren hat, dem Männermagazin Men's Health. Er habe Tomba "vergöttert".

Noch besser als Tombas Unterhosen gefiel Neureuther aber der stämmige Körperbau des heute 45 Jahre alten Italieners. “Am meisten imponierte mir sein Oberkörper. Die Kompaktheit und Stabilität könnte ich auch gebrauchen.“

Beim Technik-Weltcup in Bulgarien geht neben Neureuther noch Fritz Dopfer an den Start. “An Bansko habe ich gute Erinnerungen. Denn dort bin ich im letzten Jahr im Slalom mit einer Startnummer jenseits der 50 auf Platz 14 gefahren. Da ich jetzt mit einer Nummer unter den Top-15 ins Rennen gehe, wäre ein ähnlicher Sprung nach vorne natürlich der Hammer“, sagte Dopfer. “Nein, im Ernst, vor den Resultaten steht natürlich eine solide Skitechnik im Schnee, die ich in beiden Rennen umsetzen will.“

Beide deutschen Techniker schafften es in diesem Winter je zweimal auf das Podest. Beide “Starter sind fit und haben sehr gute Voraussetzungen, um in Bansko an die Leistungen und den Speed aus den Januar-Rennen anzuknüpfen“, sagte Cheftrainer Karlheinz Waibel.

dpa

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