NBA: Fronten sind verhärtet

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Dirk Nowitzki

New York - Die Fronten sind weiter verhärtet, eine Einigung ist nicht in Sicht: In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA werden wegen des Tarifstreits voraussichtlich weitere Spiele ausfallen.

Die Verhandlungen zwischen der Spielergewerkschaft NBPA und den Klubbesitzern sind am Donnerstag nach drei Tagen ohne Ergebnis abgebrochen worden. “Letztlich waren wir nicht in der Lage, die Differenzen zwischen beiden Parteien zu überbrücken“, sagte der stellvertretende NBA-Chef Adam Silver in Abwesenheit des Krankheit bedingt fehlenden Commissioners David Stern.

Ursprünglich hätte die Spielzeit am 1. November eröffnet werden sollen, alle Partien bis zum 14. November wurden wegen des Streits um die Vergütung der Spieler aber bereits abgesagt. Stern hatte zuletzt angekündigt, dass ohne eine Einigung in dieser Woche der gesamte Spielbetrieb bis Weihnachten gefährdet sei. “Wir sind uns über die Auswirkungen bewusst“, sagte Silver.

Seit vergangenen Dienstag haben sowohl die Spielergewerkschaft NBPA als auch die Klubbesitzer über 30 Stunden verhandelt, allerdings ohne Ergebnis. Hauptstreitpunkt im Tarifkampf ist die Gewinnverteilung. Die Einnahmen der NBA-Stars sollen künftig beschränkt und eine zwingende Gehaltsobergrenze eingeführt werden.

Der staatliche Vermittler George Cohen zeigte sich in einem Schreiben wenig zuversichtlich, was den weiteren Verlauf der Verhandlungen betrifft. “Aus meiner Sicht hat es momentan keinen Zweck, den Vermittlungsprozess fortzusetzen. Beide Parteien halten strikt an ihren Positionen fest“, schrieb Cohen.

dapd

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