Nach Burn-out: Mayer sieht sich "ziemlich gefestigt"

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Florian Mayer

Hamburg - Tennisprofi Florian Mayer sieht nach seinem überstandenen Burn-out vor drei Jahren keine Gefahr eines Rückfalls.

„Ich fühle mich ziemlich gefestigt. Ich weiß, dass es noch andere Dinge im Leben gibt, falls es mit Tennis mal nicht laufen sollte“, sagte der als Weltranglisten-23. derzeit beste deutscher Tennisspieler im Interview mit dem tennis Magazin.

Der 28-Jährige aus Bayreuth hatte 2008 ein halbes Jahr mit dem Tennissport ausgesetzt. „Ich hatte zu nichts mehr Lust. Ich hatte keine Power und keine Energie. Ich zog mich zurück und wollte keinen Kontakt zu anderen Leuten haben“, beschreibt Mayer das Loch, in das er zu diesem Zeitpunkt gefallen war.

In Ralf Rangnick, der im September ebenfalls wegen eines Burn-out-Syndroms als Trainer von Schalke 04 zurückgetreten war, kann sich Mayer nach seinen Erfahrungen gut hineinversetzen. „Ich kann total nachempfinden, was er und andere durchmachen“, sagte Mayer und rät in solchen Fällen zu professioneller Hilfe: „Es darf einem aber nicht peinlich sein, Schwächen einzugestehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ganz allein aus so einer Situation herauszukommen, ist schwierig. Ich habe mir damals auch helfen lassen.“

sid

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