Doppel-Operation im Hause Bradl

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Stefan Bradl

Düsseldorf/Augsburg - Erst der Vater, dann der Sohn: Im Hause Bradl hat es am Mittwoch eine erfolgreiche Doppel-Operation gegeben.

Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl ließ sich in einem Augsburger Krankenhaus Metallstücke aus dem linken Fuß entfernen, die ihm im Dezember 2010 nach einem Unfall zur Fixierung der Frakturen implantiert worden waren.

Wenige Stunden zuvor hatte sich auch Vater Helmut in der gleichen Klinik einem kleinen Eingriff unterzogen. Dem 50-Jährigen wurde ein Nagel aus dem rechten Oberarm entfernt. Der Nagel ist noch eine Erinnerung an einen Motorradunfall im Juni 2010. Das berichtet das Magazin “Speedweek“.

“Es war höchste Zeit“

“Es war höchste Zeit, dass das Zeug rauskommt, ich habe immer wieder Schmerzen gehabt“, sagte Moto2-Champion Stefan Bradl. Der 21-Jährige hatte sich am 5. November zum ersten deutschen Weltmeister seit 18 Jahren gekrönt.

Kurz danach konnte Bradl auch den Aufstieg in die “Königsklasse“ MotoGP verkünden. Dort fährt er in der kommenden Saison für LCR Honda. Der bisher letzte deutsche Fahrer in der höchsten Rennklasse war Alexander Hofmann. Er startete bis 2007 bei insgesamt 29 Rennen für Ducati.

Erste Tests Ende Januar

Für Bradl kommt die OP zu einem günstigen Zeitpunkt. Da sein neuer Arbeitgeber, bei dem er einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat, den Test vor Weihnachten in Malaysia abgesagt hat, bleibt Bradl nun Zeit, um für die nächsten Testfahrten Ende Januar fit zu werden. Die Saison soll am 15. April mit einem Abendrennen in Katar starten.

dapd

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