Million ist futsch! Kofler besiegt Schlierenzauer

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Andreas Kofler siegt in Innsbruck

Innsbruck - Der Österreicher Andreas Kofler hat das dritte Springen der Vierschanzentournee gewonnen und seinem Landsmann Gregor Schlierenzauer damit die Chance auf den Millionen-Jackpot vermasselt.

Andreas Kofler hat Gregor Schlierenzauers Traum vom Millionen-Jackpot platzen lassen: Der Österreicher gewann das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck und verhinderte den möglichen „Grand Slam“ seines Landsmanns, der „nur“ Zweiter wurde. Damit bleibt Sven Hannawald der einzige Springer, der alle vier Wettbewerbe gewinnen konnte. Für eine Überraschung sorgte Maximilian Mechler (Isny), der als Siebter bester Deutscher wurde. Severin Freund (Rastbüchl) fiel als enttäuschender 21. in der Gesamtwertung weit zurück.

22.500 fanatische Fans am Bergisel durften sich mit Schlierenzauer immerhin über die verteidigte Führung in der Gesamtwertung freuen. „Ich bin trotzdem zufrieden, das war ein Springen mit Gänsehautatmosphäre“, sagte Schlierenzauer, der für vier Siege eine Million Schweizer Franken (ca. 810.000 Euro) erhalten hätte.

Mechler erzielte einen Tag nach seinem 28. Geburtstag seine erste Top-10-Platzierung seit Februar 2004. „Besser hätte es nicht laufen können, das waren zwei optimale Sprünge“, sagte der Überraschungs-Zweite der Qualifikation. Auch Michael Neumayer (Berchtesgaden) auf Platz acht zeigte eine gute Leistung, Hoffnungsträger Richard Freitag (Aue) musste sich dagegen mit dem zwölften Platz begnügen. Stephan Hocke (Schmiedefeld) wurde am Ende

Severin Freund (Rastbüchl) verspielte derweil seine Chancen auf eine vordere Platzierung. „Das war heute ziemlicher Schmarrn. Manchmal gibt es so Tage, da läuft es nicht. Vielleicht bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden“, sagte der 32-Jährige.

Schon am Donnerstag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) wird die 60. Vierschanzentournee mit der Qualifikation für das letzte Springen in Bischofshofen fortgesetzt.

sid

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