Mehrere Spieler verlassen die Mavericks

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Rudy Fernandez im Trikot Spaniens

Dallas - Zwei kamen, zwei gingen und Dirk Nowitzki sprach über Hollywood. Auch am Dienstag hat sich das Personal-Karussell bei den Dallas Mavericks wieder kräftig gedreht. Zwei weitere Spieler gehen - mindestens. 

Der Meister der Basketball-Liga NBA mischt weiter kräftig durch. Die erfahrenen Neuzugänge Lamar Odom und Vince Carter schlüpften am Medien-Tag erstmals ins weiße Mavericks-Trikot, Flügelmann Corey Brewer und Aufbauspieler Rudy Fernandez indes wurden an die Denver Nuggets abgegeben. “Dies gibt uns die Gelegenheit, Spieler zu holen, die uns diese Saison helfen können und verschafft und finanziellen Spielraum fürs kommende Jahr“, betonte Manager Donnie Nelson.

Nowitzki - und sonst? Die größten Stars des US-Sports

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Spätestens 2012 wollen die Mavericks im Rennen um die ablösefrei zu habenden Superstars Dwight Howard und Deron Williams mitbieten können. Center Howard hatte bereits erklärt, dass er einen Mehrjahresvertrag anstrebt und für ihn nur vier Vereine in Frage kommen. Neben Orlando, den Los Angeles Lakers und den New Jersey Nets auch die Mavericks. Die Center-Position ist nach dem Abgang von Tyson Chandler zu den New York Knicks derzeit die einzige Schwachstelle beim Champion.

Lamar Odom traut Dallas trotzdem die Titelverteidigung zu. Und der Neuzugang der Lakers weiß, wovon er spricht, wurde 2009 und 2010 Meister mit dem kalifornischen Club. “Es ist hart, sehr, sehr hart. Wenn du denkst, es sei schwer, den Titel zu gewinnen, ihn zu verteidigen ist noch viel härter. Aber wenn ein Team es schaffen kann, dann dieses“, so Odom. Er sei stolz darauf, jetzt ein Maverick zu sein und für den Meister zu spielen, betonte der 32-Jährige, der in der Vorsaison zum besten sechsten Mann der NBA gekürt wurde. Ob Odom weiterhin mit seiner Ehefrau Khloe Kardashian in der Reality TV-Show “Keep up with the Kardashians“ auftreten wird, ließ der 2,08 Meter-Mann offen.

Nowitzki sieht einer möglichen Invasion der Hollywood-Paparazzi im Schatten von Khloe, Kourtney und Kim Kardashian gelassen entgegen. “Die NBA ist in den Umkleiden schon immer ein Zirkus gewesen“, meinte der Würzburger. “Solange niemand bei mir vor der Haustür steht, ist das ok.“ Der deutsche Superstar präsentierte sich vor den etlichen Kameras und Mikrofonen bestens gelaunt und trieb beim Foto-Shooting mit der Larry O'Brien-Trophy seine Späße. Mal steckte der Mavericks-Kapitän die Zunge raus, ein anderes Mal verdrehte er die Augen, als er mit dem Meisterpokal posierte.

Für Jose Juan Barea indes wird es keine Fotos mit der Trophäe geben. Der kleine Aufbauspieler, der bis zum 30. Juni in Dallas unter Vertrag war und in der Finalserie gegen Miami zur großen Stütze avancierte, unterschrieb für vier Jahre und 19 Millionen Dollar bei den Minnesota Timberwolves.

dpa

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