Erster Sieg für Bryant

Mavs gewinnen ohne kranken Nowitzki

+
Milwaukees Giannis Antetokounmpo (r.) gegen DeJuan Blair der Mavericks.

Dallas - Es geht auch ohne Dirk Nowitzki. Während Deutschlands Superstar krank im Bett lag, kamen die Dallas Mavericks zu einem lockeren Sieg gegen Milwaukee. Ein Rückkehrer sprang für Nowitzki in die Bresche.

Gegen das schwächste Team der NBA reichte es für die Dallas Mavericks auch ohne Dirk Nowitzki. Der 35-Jährige hütete mit einer Magen-Darm-Grippe daheim das Bett und konnte nur am Fernseher mit anschauen, wie sein Team am Samstag (Ortszeit) gegen die Milwaukee Bucks leicht und locker mit 103:96 gewann und als Achter der Western Conference wieder auf Playoff-Kurs ist. Neben Nowitzki fehlte bei den Gastgebern auch Trainer Rick Carlisle, der ebenfalls wegen Magenproblemen zu Hause blieb. Dafür stand Center Brandan Wright nach seiner Schulterverletzung erstmals in dieser Saison im Kader und schwang sich mit 19 Punkten auf Anhieb zum besten Mavs-Werfer auf.

„Es war großartig, ihn wieder dabei zu haben. Er ist ein so erfahrener Spieler“, lobte Assistenz-Coach Monte Mathis seinen Center. Zudem glänzten beim NBA-Champion von 2011 José Calderón (18 Punkte) und Shawn Marion (13 Punkte, 12 Rebounds), der für den erstmals in dieser Saison fehlenden Nowitzki auf der Position des Power Forwards spielte. Nowitzki hofft seine Krankheit bis Mittwoch auskuriert zu haben. Dann empfängt Dallas die Memphis Grizzlies.

Gegen die schwachen Bucks hatten die Mavs von Beginn an leichtes Spiel und führten gegen Ende des dritten Viertels sogar mit 90:56. Doch dann ließen die Hausherren etwas nach und verpassten damit einen noch deutlicheren Erfolg. Doch auch so war der Sieg nach zuvor zwei Niederlagen Balsam auf die Wunden. „Kein Dirk Nowitzki. Kein Rick Carlisle. Kein Problem“, brachte es der „Star Telegram“ auf den Punkt.

Erstmals Grund zum Jubeln nach seiner langen Verletzungspause hatte auch Kobe Bryant. Nachdem die Los Angeles Lakers die ersten drei Partien seit seinem Comeback verloren hatten, kamen sie bei den Charlotte Bobcats zu einem hartumkämpften 88:85-Sieg. Bryant, der monatelang wegen eines Achillessehnenrisses ausgefallen war, war mit 21 Punkten bester Werfer bei den Lakers. Der Superstar nahm den Sieg aber gelassen. „Ich wusste, dass er irgendwann kommen würde“, sagte Bryant, der weiter mehr mit sich selbst beschäftigt ist. „Ich weiß immer noch nicht genau, was ich schon kann und was ich noch nicht kann. Ich versuche es noch herauszufinden“, sagte der 35-Jährige.

dpa

Kommentare