Mavericks: Revanche gegen New York

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Dirk Nowitzki im Zweikampf mit Amare Stoudemire von den New York Knicks.

Dallas - Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in einem mitreißenden Endspurt zum Revanche-Sieg über die New York Knicks geführt und dabei den NBA-Überflieger entzaubert.

In einem mitreißenden Endspurt hat Basketball-Superstar Dirk Nowitzki die Dallas Mavericks zum 95:85-Heimsieg gegen die New York Knicks geführt. Allein elf seiner 28 Punkte erzielte der deutsche Sportler des Jahres in den letzten viereinhalb Minuten und entzauberte dabei den Überflieger Jeremy Lin. Der 23-jährige US-Profi mit taiwanesisch-chinesischen Wurzeln hatte mit 28 Punkten im Hinspielsieg der Knicks gegen die NBA-Champions seine Show abgezogen und eine “Linmania“ in New York ausgelöst.

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Aber dank der Gala des 33 Jahre alten Würzburgers machten die Texaner in der Nacht zum Mittwoch den 23. Saisonsieg mit einem 14:0-Lauf innerhalb von 154 Sekunden perfekt. Nur einen Tag nach ihrer 17. Saisonniederlage bei Oklahoma City Thunder verteidigten die “Mavs“ damit Rang sechs im Playoff-Ranking der Western Conference. Bei den Auswärtsspielen ab Donnerstag in Phoenix, Sacramento und bei den Golden State Warriors in Oakland müssen die Mavericks weiter die Weichen für die Playoffs stellen.

“Ich hatte in der zweiten Halbzeit so einen guten Rhythmus, dass ich absolut immer den Ball haben wollte. Ich habe zu Kidd geschaut und ihm im Grunde gesagt, dass er mir einfach den Ball geben und mich versuchen lassen soll, das Spiel nach Hause zu bringen“, lobte der 2,13-Meter-Riese Nowitzki seinen kongenialen Partner Jason Kidd.

Der knapp 30 Zentimeter kleinere Playmaker spielte mit fast 39 Jahren seine ganze Routine aus und glänzte mit 15 Punkten, 4 Rebounds und 6 Assists. “Das war ein Sieg, den wir dringend benötigt haben. Ein großer Sieg des Charakters“, meinte Kidd. “In der entscheidenden Phase haben wir mit der Abwehr geglänzt. Dirk hat einige wichtige Würfe getroffen.“

Bei zuletzt fünf Niederlagen aus sechs Spielen hatten die Nerven der Titelverteidiger aus Texas immer dann versagt, wenn es in der Schlussphase ganz eng für die Mavericks wurde. Zudem konnten die verletzten “Starter“ Brendan Haywood, Delonte West und Brandan Wright nicht adäquat ersetzt werden. Und auch gegen die Knicks drohte die nächste Pleite, obwohl Dallas mit einem Polster von 14 Zählern Vorsprung das letzte Viertel begonnen hatte.

Nach einer Serie von 15 Punkten führten die Knicks zur Überraschung der 20 605 Zuschauer im American Airlines Center 78:77. Die Partie drohte zu kippen. Aber Nowitzki riss mit seinem Punkte-Feuerwerk Dallas aus dem Tiefschlaf. Dazu lieferten Rodrigue Beaubois (18) und Ian Mahinmi(9/6 Rebounds/3 Steals/2 Blocks) entscheidende Impulse. Vor Lin traf Amara Stoudemire (26) für New York am besten.

dpa

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