Unterwegs verprügelt: Boxer verpasst Olympia

Sofia - Für die bulgarische Box-Hoffnung Jewgeni Borisow ist der Traum von der Olympia-Teilnahme nach einer Massenschlägerei geplatzt. Er wurde außerhalb des Rings übel zugerichtet.

Der siebenmalige nationale Box-Meister, der in der Klasse bis 69 Kilo in London für sein Land starten wollte, wurde bei einer Schlägerei in der Stadt Bobov Dol so schwer verletzt, dass seine Teilnahme ausgeschlossen wird.

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„Sie sind mit fünf Personen auf mich losgegangen und haben mit Pflastersteinen und einem Wagenheber auf mich eingeschlagen. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Doch ich bin sehr wütend, da dies das Ende meiner Olympia-Träume bedeutet“, sagte der 23-Jährige zu dem Vorfall.

Wie die Polizei mitteilte, sei eine verbale Konfrontation in eine Prügelei ausgeartet, an der insgesamt 14 Personen beteiligt waren. Borisow wurde mit einem gebrochenen linken Handgelenk, einer Gehirnerschütterung und weiteren Verletzungen an der rechten Hand in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert.

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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