Martin trotz Kahnbeinbruchs am Start

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Tony Martin beißt auf die Zähne und will weiterhin an der Tour de France teilnehmen.

Visé - Tony Martin hat sich bei seinem Sturz auf der 1. Etappe der Tour de France das Kahnbein in der linken Hand gebrochen. Der Zeitfahrspezialist will aber weiterfahren.

Das berichtete Teamarzt Helge Riepenhof am Montagmorgen. Dennoch werde der 27 Jahre alte Radprofi zur 2. Etappe von Visé nach Tournai mit einer Spezialmanschette an den Start gehen. „Es ist ein Versuch, er wird große Schmerzen haben“, sagte Riepenhof der Nachrichtenagentur dpa. „Sein großes Ziel ist das Zeitfahren in Besançon in einer Woche.“

Die Gewinner der Tour de France seit 1989

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Um einen solchen Bruch komplett auszuheilen, seien nach Angaben des Mediziners zwölf Wochen nötig. Durch die Anti-Doping-Regeln ist auch der Einsatz von Schmerzmitteln nur eingeschränkt möglich. Martin war am Sonntag schon nach elf Kilometern gestürzt, hatte den Tagesabschnitt aber unter Schmerzen beenden können. Am Abend war er in einer Lütticher Klinik untersucht worden.

dpa

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