Sorgt das Reisen für Gefahr?

Höfl-Riesch: Ski-Kalender "ein Irrsinn"

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Maria Höfl-Riesch ist von den vielen Reisen genervt

München - Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch hat den Internationalen Skiverband FIS erneut aufgefordert, die Sicherheit im Weltcup zu verbessern. Schuld ist der Rennkalender.

Dazu bedürfe es einer Entzerrung des Wettkampfkalenders, den die 27-Jährige in der Sport-Bild einen „Irrsinn“ nannte. „Der ganze Reiseaufwand raubt fast mehr Energie als das Skifahren selbst. So etwas erhöht meiner Meinung nach das Verletzungsrisiko mindestens genauso, wenn nicht sogar noch mehr als ein aggressiver Ski“, sagte sie.

Die Partenkirchnerin moniert seit Jahren, dass der Wettkampfstress für Athletinnen, die wie sie Rennen in allen Disziplinen bestreiten, kaum auszuhalten sei. Im kommenden Winter stehen für Höfl-Riesch insgesamt 38 Einzel-Wettbewerbe im Weltcup an. Dazu kommen fünf Einsätze bei der WM im österreichischen Schladming (5. bis 17. Februar) sowie je ein Team-Wettbewerb im Weltcup und bei den Titelkämpfen.

sid

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