Auftakt in die neue Weltcup-Saison

Langlauf: Sundby und Björgen siegen

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Marit Björgen setzte in der neuen Langlaufsaison ein erstes Ausrufezeichen.

Gällivare - Skilanglauf-Königin Marit Björgen hat gleich zum Weltcup-Auftakt ein Ausrufezeichen gesetzt. Aber auch eine Deutsche sorgt für Aufsehen. Bei den Herren gewinnt auch ein Norweger.

Skilanglauf-Königin Marit Björgen hat gleich zum Weltcup-Auftakt ein Ausrufezeichen gesetzt. Die dreimalige Olympiasiegerin aus Norwegen gewann im schwedischen Gällivare das Rennen über 10 Kilometer Freistil nach 22:31,8 Minuten vor Teamkollegin Therese Johaug (+12,6 Sekunden). Beste Deutsche war Denise Herrmann (Oberwiesenthal/+56,5), die auf dem guten zwölften Platz 22 Weltcup-Punkte sammelte.

„Ich bin überglücklich“, sagte Herrmann, die eigentlich auf den kurzen Distanzen ihre Stärken hat: „Vor dem Start hätte ich das nicht gedacht. Schon während des Rennens habe ich dann gemerkt, dass ich gleichmäßig durchkomme. Am Ende hatte ich noch Reserven.“ Ebenfalls in die Punkte schaffte es Nicole Fessel (Oberstdorf/+1:12, 4) auf Rang 22. Katrin Zeller (Oberstdorf/+1:26,5) verpasste als 31. den Sprung unter die besten 30 nur um 0,9 Sekunden.

Auf Platz drei landete zum Start in den WM-Winter die überraschend starke Sprint-Expertin Kikkan Randall (USA/+26,1). Ein Debakel erlebte Olympiasiegerin Justyna Kowalczyk: Die vor Björgen gestartete Polin wurde von ihrer Dauer-Rivalin überholt und landete mit einem Rückstand von 1:23,5 Minuten nur auf dem 27. Platz.

Sundby gewinnt Weltcup-Auftakt der Langläufer - Tscharnke 22.

Der Norweger Martin Johnsrud Sundby hat den Weltcup-Auftakt der Skilangläufer im schwedischen Gällivare gewonnen. Sundby setzte sich am Samstag über 15 Kilometer in 30:37,0 Minuten vor dem Kasachen Alexej Poltoranin und Marcus Hellner aus Schweden durch. Die DSV-Läufer hatten in Abwesenheit von Tobias Angerer, der wegen Schüttelfrost kurzfristig auf einen Start verzichten musste, nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Tim Tscharnke aus Biberau belegte mit einem Rückstand von 1:08,2 Minuten den 22. Platz. Dahinter reihten sich Axel Teichmann (23.), Hannes Dotzler (24.) und Jens Filbrich (26.) ein.

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sid/dpa

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