Revolution des Terminplans?

Kretzschmar: Handball zu den Winterspielen

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Stefan Kretzschmar

Hamburg - Der frühere Handball-Star Stefan Kretzschmar hat sich angesichts der hohen Belastungen für die Spieler für eine Revolution des Terminplans ausgesprochen.

Handball solle in Zukunft bei den Olympischen Winterspielen stattfinden. „Die Terminflut ist Wahnsinn“, sagte der 39-Jährige der Sport Bild, „alle vier Jahre eine WM, alle vier Jahre eine EM, Handball bei den Olympischen Winterspielen, dadurch wäre die Sportart auch in den Jahren ohne EM und WM präsent, ohne zusätzlich die Spieler übermäßig zu belasten.“

Bundestrainer Martin Heuberger steht laut Kretzschmar, der 218 Länderspiele bestritt und 2004 mit der DHB-Auswahl Olympia-Silber holte, bei der am Freitag beginnenden WM in Spanien trotz der Absagen einiger Leistungsträger unter Druck. „Natürlich muss sich grundsätzlich jeder Trainer an seinem Erfolg messen lassen. Auch der Trainer muss auf den Prüfstand“, sagte Kretzschmar, „es bringt natürlich nichts, irgendwelche langfristigen Pläne zu machen, wenn man mit Pauken und Trompeten bei einer WM untergeht.“

Die Mannschaft von Heuberger trifft zum WM-Auftakt am kommenden Samstag (16 Uhr/ARD) in Granollers auf Brasilien. Titelverteidiger und Olympiasieger Frankreich, Afrikameister Tunesien, Argentinien und Montenegro sind die weiteren Vorrundengegner. Primäres Ziel der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) ist das Achtelfinale, für das sich die ersten vier Teams der Sechsergruppe qualifizieren.

sid

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