Kohlschreiber: Streit mit Haas beigelegt

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Philipp Kohlschreiber (r.) und Tommy Haas (Archivfoto) mögen sich wieder

London - Tennisprofi Philipp Kohlschreiber hat den Zoff mit Davis-Cup-Kollege Tommy Haas für beendet erklärt. Er bedauert, dass sein Kollege nicht zu Olympia darf.

„Tommy ist in Amerika auf mich zugekommen, und wir haben über die Sache gesprochen. Er hat sich entschuldigt und mir versichert, dass er mich nicht öffentlich kritisieren wollte“, sagte der Augsburger der Zeitung „Welt Kompakt“: „Ich habe eine Entschuldigung angenommen, und damit ist das Thema erledigt.“

Kohlschreiber hatte in der ersten Runde von Wimbledon in fünf Sätzen gegen Haas gewonnen. Zwei Wochen zuvor hatte sich der 28-Jährige seinem sechs Jahre älteren Rivalen beim Rasenturnier in Halle/Westfalen geschlagen geben müssen. Die beiden deutschen Tennisspieler hatten einen Streit offen ausgetragen, nachdem Kohlschreiber wegen einer Krankheit nicht zum Davis Cup gegen Argentinien in Bamberg erschienen war.

Kohlschreiber hätte Haas sogar die Olympia-Teilnahme in Wimbledon (28. Juli bis 5. August) gegönnt: „Er ist ein unglaublich guter Spieler und gehört sicherlich im Moment zu den Top-Spielern. Insofern ist das für mich schwer nachvollziehbar, dass man ihm keine Chance gibt.“

Während Kohlschreiber auf der offiziellen ITF-Liste steht und vom DOSB voraussichtlich am 4. Juli für die Sommerspiele nominiert werden wird, hat Haas keine Chance mehr auf seinen dritten Olympia-Start nach Sydney 2000 und Athen 2004. Der DOSB war dem Vorschlag des Deutschen Tennis Bundes (DTB) nicht gefolgt, weil Haas weder die internationalen noch die nationalen Kriterien erfüllt hatte.

sid

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