Poldi feuert Haie an

Köln und Berlin souverän im DEL-Finale

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Die Kölner Haie jubeln über den Einzug ins DEL-Finale.

Berlin - Wie schon 2008 bestreiten auch in diesem Jahr Köln und Berlin das Playoff-Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Die Haie wurden von Lukas Podolski angefeuert.

Die Final-Neuauflage von 2008 ist perfekt: Die Kölner Haie und die Eisbären Berlin haben die 19. Endspiel-Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Die Haie freuten sich zusammen mit Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski, der mit seinem Sohn auf der Tribüne der ausverkauften Kölner Arena saß, über den souveränen 4:2-Sieg gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Wie den Kölnern gelang auch Titelverteidiger Berlin in der Best-of-Five-Serie schon im dritten Spiel der nötige dritte Sieg durch ein 4:3 bei den Krefeld Pinguinen.

Für die Eisbären, die zum dritten Mal in Serie in den Endspielen stehen, ist es in der DEL der neunte, für die Haie der siebte Finaleinzug. Die Final-Serie Best-of-Five startet am 14. April in Köln. Der achte Meistertitel der Haie liegt schon elf Jahre zurück, vor fünf Jahren hatten sich die Eisbären durchgesetzt. „Wir wollten heute unbedingt im dritten Spiel weiterkommen“, sagte Kölns Trainer Uwe Krupp, der sein Team lobte: „Wir waren im Powerplay und im Unterzahlspiel sehr stark.“

Berlins Verteidiger Jens Baxmann, der in den bisherigen Playoffs schon vier Tore erzielt hat, hob am Sonntag die „Leidenschaft“ seines Teams hervor: „Sie war ausschlaggebend, dass wir im Finale stehen.“ Der glatte Erfolg in drei Spielen gegen die starken Krefelder habe aber „leichter ausgesehen, als er war“.

Wie schon das erste Spiel der Halbfinal-Serie in Krefeld (2:3) verlief auch das zweite Duell am Niederrhein sehr spannend. Die Gäste aus der Hauptstadt hatten gestützt auf eine kompakte Defensive vor 8029 Zuschauern den besseren Start. Nach einem Konter vergab Darin Olver die sehr gute Chance zur Berliner Führung. Die besorgte wenig später Frank Hördler (12.). Vor dem hochverdienten 2:0 durch Barry Tallackson (17.) in Überzahl hatten die Eisbären weitere gute Möglichkeiten ausgelassen.

Das rächte sich im zweiten Drittel, als Krefeld durch Kevin Clark (23.) und Roland Verwey (27.) ausglich. Baxmann brachte den sechsmaligen Champion aber wieder in Führung (30.). Im Schlussdrittel versenkte Berlins Florian Busch mit seinem ersten Playoff-Tor den Puck zum 4:2 (43.). Doch die Pinguine kamen nur eine Minute später in der Unterzahl durch Herberts Vasiljevs auf 3:4 heran. Mehr gelang den Gastgebern aber nicht mehr gegen geschickt verteidigende Gäste.

Die Wolfsburger hatten vor 18 287 Zuschauern zunächst mehr vom Spiel. Die Führung gelang indes den Haien. Daniel Tjernqvist hämmerte den Puck in Überzahl mit seinem ersten Playoff-Tor ins Tor der Grizzlys (6.). Nach nur 35 Sekunden im zweiten Drittel erzielte Philip Gogulla das 2:0. Nathan Robinson (32.) und Charles Stephens erhöhten für die immer stärker werdenden Gastgeber auf 4:0 (36.).

Kurz vor dem Drittelende verkürzte Wolfsburgs Adrian Grygiel. Im Schlussabschnitt gelang den Grizzlys, die im Viertelfinale den Titelfavoriten aus Mannheim ausgeschaltet hatten, durch Levi Nelson (55.) noch der Endstand. „Wir waren insgesamt leider nicht gut genug, die Haie waren besser“, stellte Wolfsburgs Kapitän Kai Hospelt enttäuscht fest.

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dpa

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