Schwimmer schwitzen

Klimaanlagen haben nur die Engländer

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Im olympischen Dorf gibt es offenbar Probleme mit nicht-funktionierenden Klimaanlagen

London - In den ersten Tagen im Olympischen Dorf sind die deutschen Schwimmer schon ins Schwitzen geraten. Angeblich funktionieren die Klimaanlagen nur bei den Gastgebern.

„Die Klimaanlage funktioniert nicht, angeblich läuft sie nur bei den Engländern“, berichtete Diagnostik-Bundestrainer Markus Buck am Rande des Trainings am Donnerstagmorgen im Aquatics Centre.

Ansonsten sind Britta Steffen, Paul Biedermann und Co. aber mit ihrer Unterkunft und dem Drumherum hochzufrieden. „Wir haben einen kurzen Weg zur Mensa und zum Bus, es gibt ein Riesenangebot fürs Training“, sagte Buck. Die Schwimmer und Wasserspringer sind in Vierer- und Achterwohnungen auf zwei Etagen im selben Gebäude untergebracht.

Ein besonderes Angebot testeten am Donnerstag unter anderem die Brustschwimmer Christian vom Lehn und Sarah Poewe. „Auf dem Universitätsgelände in der Nähe des Dorfes sind drei mobile 50-m-Becken im Zelt aufgebaut“, sagte Buck, „dort können wir auch während der Wettkämpfe trainieren.“

Auch ein weiteres Angebot wollen die Schwimmer möglichst nutzen. Der offizielle Zeitnehmer bietet ein spezielles Staffelwechseltraining an. „Wir müssen sehen, zu welchen Zeiten das möglich ist“, sagte Buck.

SID

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