Keppler bei Training angeschlagen

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Stephan Keppler hat sich erneut am Knie verletzt

Krasnaja Poljana - Stephan Keppler hat sich beim ersten Abfahrtstraining auf der Olympia-Strecke von Sotschi erneut das bereits verletzte Knie angeschlagen. Jetzt hat er starke Schmerzen.

“Es ist reingeschossen nach dem ersten Schwung. Es tut ganz schön weh“, sagte der 29 Jahre alte Skirennfahrer am Mittwoch nach dem ersten Test für die Weltcup- Schussfahrt.

Keppler plagt sich bereits seit Ende vergangenen Jahres mit einem Patellaspitzensyndrom im rechten Knie herum, will aber dennoch am Samstag an den Start gehen. “Ich werde auf jeden Fall fahren, zur Not spritzen wir es halt. Das ist eine Abfahrt, die mir entgegen kommt, ich will ein paar Punkte holen.“ Der Ebinger ließ es nach dem erneuten Rückschlag langsam angehen und kam mit 6,47 Sekunden Rückstand auf den Tagesschnellsten Hannes Reichelt ins Ziel. Der Österreicher ließ allerdings zwei Tore aus. Andreas Sander war als zweiter deutscher Starter 2,57 Sekunden zurück.

Bei der ersten Fahrt im Rahmen des Weltcups im Alpin-Zentrum “Rosa Khutor“ in Krasnaja Poljana gab es überwiegend Lob für die Strecke mit mehreren weiten Sprüngen. “Die Piste ist sehr schön, sehr schwierig“, sagte der Schweizer Didier Cuche, “das ist auf jeden Fall Olympia-würdig.“ Einige Fahrer bemängelten allerdings die zahlreichen engen Kurven im oberen Abschnitt. “Es wäre ein epischer Super-G, aber keine Abfahrt“, klagte der Amerikaner Bode Miller.

dpa

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