Kein Rückkampf Sturm gegen Geale

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Felix Sturm (re.) hat den WM-Titel am Samstagabend gegen Daniel Geale verloren.

Hamburg - Felix Sturm kann nicht auf einen Rückkampf gegen seinen Bezwinger Daniel Geale hoffen. Der Promoter des neuen Weltmeisters behauptet, dass Sturm keine Rückkampf-Klausel wollte.

Der Australier, der sich am vergangenen Samstag mit einem Punktsieg gegen Sturm dessen Gürtel als WBA-Superchampion im Mittelgewicht geholt hat, soll vielmehr gegen den Kasachen Gennadi Golowkin kämpfen. Das hat die WBA laut Boxportal boxingscene.com angeordnet. Das Duell soll Anfang Dezember stattfinden. Golowkin hatte in der Nacht zum Sonntag in den USA seinen WBA-WM-Titel gegen den Polen Grzegorz Proksa durch technischen K.o. in der fünften Runde erfolgreich verteidigt.

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Der 30-jährige Golowkin hat seine 24 Profikämpfe allesamt gewonnen, davon 21 durch K.o. Als Superchampion war Sturm dem normalen Weltmeister Golowkin, der in Stuttgart wohnt und zum Boxstall der Klitschko-Brüder gehört, stets aus dem Weg gegangen.

Für Erstaunen hatte die Aussage von Geales Promoter Gary Shaw gesorgt. Der Amerikaner berichtete über die Vertragsunterzeichnung mit Sturm Monate zuvor: „Wir hatten Sturm eine Rückkampf-Klausel angeboten; er lehnte ab. Das zeigt, wie sicher er sich war, Geale zu schlagen.“ Nach der Niederlage hatte Sturm den Australier noch im Ring um einen Rückkampf gebeten. Shaw sagte, sein Schützling Geale werde anders als Sturm nicht vor einem Kampf gegen Golowkin weglaufen.

dpa

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