KHL-Klub pausiert nach Flugzeugabsturz

Jaroslawl - Nach dem Tod der gesamten Mannschaft bei einem Flugzeugabsturz wird Lokomotive Jaroslawl nun doch nicht am Spielbetrieb der russischen Eishockeyliga KHL teilnehmen.

 „Unsere Hauptaufgabe ist es, den Familien der verunglückten Spieler zu helfen“, sagte Lokomotive-Präsident Juri Jakowlew drei Tage nach dem Absturz, bei dem das gesamte Team mit dem deutschen Nationalspieler Robert Dietrich ums Leben gekommen war, auf einer Trauerfeier vor 35.000 Menschen: „Erst danach werden wir wieder ein Team aufbauen können. Dieser Prozess wird Zeit kosten, wir werden erst in der nächsten Saison in die KHL zurückkehren.“

Eishockey-Team stirbt bei Flugzeugabsturz

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Am Donnerstag hatte KHL-Präsident Wjatscheslaw Fetissow noch die Hoffnung geäußert, in Jaroslawl sofort eine neue Mannschaft aufbauen zu können. Einen Tag zuvor war die Chartermaschine mit der Mannschaft von Lokomotive Jaroslawl nordöstlich von Moskau nach dem Start abgestürzt. Bei dem Unglück starben insgesamt 43 Menschen.

Ligapräsident Fetissow hatte angekündigt, dass Pjotr Worobjow, ehemaliger Coach der Frankfurt Lions, neuer Trainer in Jaroslawl wird. „Mindestens 30 Spieler haben bereits direkt nach dem Unglück angekündigt, Lokomotive zu unterstützen und die Saison für Jaroslawl spielen zu wollen“, sagte Fetissow.

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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