IOC entscheidet über Ehre

Vier Sportler starten unter olympischer Flagge

London - Zum dritten Mal in der Olympia-Geschichte nach 1992 und 2000 dürfen bei den Sommerspielen Sportler unter der olympischen Flagge starten.

Guor Marial, ein staatenloser Bürgerkriegsflüchtling aus dem Südsudan, sowie drei Athleten von den ehemaligen Niederländischen Antillen erhalten in London diese Chance. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Samstag nach der Sitzung der Exekutive mit.

Der prominenteste Fall - Guor Marial - wurde erst am Samstag entschieden. "Wir werden den Athleten jetzt so schnell wie möglich kontaktieren und gehen davon aus, dass er bis zur Eröffnungsfeier nach London kommen wird", sagte IOC-Pressesprecher Mark Adams. Marial, der in Flagstaff im US-Bundesstaat Arizona lebt, will im Marathon starten.

1992 in Barcelona durften Sportler aus dem ehemaligen Jugoslawien, 2000 in Sydney Athleten aus Osttimor unter der olympischen Flagge zu den Wettkämpfen antreten.

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