Huck erhält Morddrohung

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Marco Huck

Stuttgart - Nach den skandalösen Vorfällen rund um den WM-Kampf zwischen Witali Klitschko und Dereck Chisora in der vergangenen Woche muss das Profiboxen erneut mit negativen Begleiterscheinungen kämpfen.

Box-Weltmeister Marco Huck will sich auch von einem Drohbrief nicht in der Konzentration auf den wichtigsten Kampf seiner Karriere stören lassen. “Ich habe überhaupt keine Angst“, erklärte der 27 Jahre alte Berliner am Donnerstag, zwei Tage vor seinem Debüt im Schwergewicht. In der Porsche-Arena Stuttgart fordert Huck am Samstag (22.15/ARD) den russischen WBA-Weltmeister Alexander Powetkin heraus.

Der Berliner Sauerland-Stall, für den Huck kämpft, bestätigte am Donnerstag einen Bericht der “Bild-Zeitung“. Demnach erhielt der WBO-Champion im Cruisergewicht bereits im Januar eine Mord-Drohung. In dem Schreiben wird auch Hucks Trainer Ulli Wegener gedroht.

Der Brief sei vor Wochen in Hucks Fanpost entdeckt worden, teilte der Sauerland-Stall mit. Er stehe wohl im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Zehn-Zimmer-Villa in Berlin, die Huck im Dezember gemeinsam mit seiner Familie bezogen hatte. Der Boxer selbst habe bei der Berliner Polizei Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gäbe es am Samstag nicht, sagte ein Sauerland-Sprecher. Auch sei, anders als berichtet, in Stuttgart kein Hotelwechsel erfolgt. Lediglich beim Einmarsch Hucks in die Arena sei auf persönlichen Wunsch des Boxers zusätzliches Sicherheitspersonal engagiert worden.

dpa

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