Huck bleibt Weltmeister

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Marco Huck hat ein erfolgreiches Comeback im Cruisergewicht gefeiert. Der Weltmeister verteidigte seinen Titel nach Version der WBO in Erfurt mit einem Unentschieden gegen den britischen Herausforderer Ola Afolabi.

Erfurt - Marco Huck hat ein erfolgreiches Comeback im Cruisergewicht gefeiert. Der Weltmeister verteidigte seinen Titel nach Version der WBO in Erfurt mit einem Unentschieden gegen den britischen Herausforderer Ola Afolabi.

Für Huck war es in seinem 37. Profikampf das erste Unentschieden bei insgesamt 34 Siegen.

Der 27 Jahre alte Huck, Schützling von Trainer Ulli Wegner, hatte zuletzt einen Ausflug ins Schwergewicht unternommen und im Februar eine unglückliche Punktniederlage gegen den Russen Alexander Powetkin kassiert. Ob er in Zukunft einen weiteren Versuch im Schwergewicht starten oder seinen WM-Gürtel im Cruisergewicht erneut verteidigen wird, hatte Huck vor dem Kampf noch offen gelassen.

Afolabi steht seit 2010 bei K2, der Promotionfirma der Klitschko-Brüder Witali und Wladimir, unter Vertrag und wurde von Trainer Fritz Sdunek auf den Kampf vorbereitet. Nach seinem Sieg durch technischen K.o. am 3. März gegen den Russen Waleri Brudow hatte er sich zuletzt Interims-Weltmeister der WBO nennen dürfen, verpasste nun aber erneut seinen ersten richtigen WM-Titel.

Der Fight der beiden Heißsporne vor 5500 Zuschauern in der Erfurter Messehalle war auch ein Duell der deutschen Trainer-Ikonen. Erst zum dritten Mal trafen Wegner und Sdunek mit ihren Schützlingen am Ring aufeinander. Wegner hat nun mit 2:1 Siegen die Nase vorn.

Außerdem verteidigte Weltmeister Robert Stieglitz seinen WBO-Titel im Supermittelgewicht durch einen klaren Sieg nach Punkten (120:108, 117:111, 117:111) gegen den Australier Nader Hamdan. Der 30 Jahre alte Magdeburger tritt nun in seinem nächsten Kampf im August zur Titelverteidigung gegen den früheren IBF-Mittelgewichts-Champion Arthur Abraham an.

SID

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