Sie darf Klopp inzwischen duzen

Neuner: "Hoeneß hat mir seine Karte zugesteckt"

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Magdalena Neuner im "Audi Star Talk"

München - Magdalena Neuner hat im "Audi Star Talk" bei Sport1 nicht nur über ein mögliches Comeback gesprochen, sondern auch über ihr Treffen mit Uli Hoeneß und das Duz-Angebot von Jürgen Klopp.

Im Audi Star Talk hat sich Magdalena Neuner zu verschiedenen Thmenen geäußert. Die Sport-Personality-Show wird am Freitag um 21 Uhr auf Sport1 ausgestrahlt.

Neuner über ein mögliches Comeback: „Ich weiß ja ehrlich gesagt nicht, ob ich überhaupt noch Fuß fassen könnte. Das hört sich im ersten Moment vielleicht komisch an, aber man verliert schon extrem viel. Wenn ich jetzt 45 Minuten oder eine Stunde laufen gehe, dann denke ich mir danach: Für heute reicht das wieder und es tut schon wieder alles weh! Ich habe einfach auch nicht mehr diesen Biss. Ich will mich auch nicht mehr jeden Tag fünf Stunden quälen müssen. Ich habe das lange genug gemacht und auch geliebt. Aber jetzt will ich andere Sachen machen!“

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Neuner über ihre "Nachfolgerin" Miriam Gössner: „Ich finde, dass niemand in die Fußstapfen von jemand anderen treten muss. Sondern jeder kann seine eigenen Fußspuren hinterlassen! Bei mir war es damals die gleiche Situation. Da haben alle gesagt, ich wäre die neue Uschi Disl. Aber das wollte ich nie sein. Und ich glaube, der ´Miri´ (Miriam Gössner, Anm.d.Red.) geht es im Moment genauso. Die sind jetzt alle einem gewaltigen Druck ausgesetzt. Ich hoffe, dass sie diesem standhalten können. Die haben definitiv alle das Zeug dazu vorne mitzulaufen. Man muss auch von Seiten der Medien und der Fans ein wenig Geduld haben. Die Mädels sind alle super gut drauf, haben im Sommer extrem gearbeitet. Sie wissen natürlich, was erwartet wird. Da hat sich keine auf die faule Haut gelegt. Die werden ordentlich Gas geben. Und ich freue mich wahnsinnig auf die Saison.“

Neuner über Biathlon-"Neuling" Evi Sachenbacher-Stehle: „Sie muss sich wirklich alle Abläufe ganz bewusst machen. Für uns war das immer Routine. Diese Routine wird ihr halt fehlen. Sie ist eine wahnsinnig ehrgeizige Sportlerin – die macht das schon. Bei der Deutschen Meisterschaft war sie richtig gut. Ich habe aber zu wenig Einblick und sehe auch nur die Ergebnisse.“ Frage Klaus Gronewald: Halten Sie es für möglich, dass sie es bis in die Weltspitze schafft? „Ich halte es schon für möglich! Kati Wilhelm kam damals auch vom Langlauf, war definitiv Weltspitze. Ich weiß nicht, in welchem Zeitraum sie das schaffen wird - ob dieses oder nächstes Jahr. Da müssen wir uns alle überraschen lassen. Ich finde es einen wahnsinnig mutigen Schritt, das muss man erst einmal machen. Mit knapp über 30 Jahren eine neue Sportart anzufangen. Sie zieht das auch echt durch, gibt nichts darauf was andere sagen. So etwas finde ich immer sehr sympathisch, weil ich ein ähnlicher Typ bin.“

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Neuner über Bayern-Präsident Uli Hoeneß: „Ich fand es schade, dass Uli Hoeneß mit dieser Geschichte (kokettiertes Jobangebot beim FC Bayern, Anm. d. Red.) eigentlich in ein falsches Licht gerückt wurde. Er hat mir ein ganz nettes Angebot gemacht und damit einfach einen riesigen Respekt ausgesprochen! Er hat gesagt, dass er es super-toll findet, was ich für Leistungen bringe. Das fand ich echt wahnsinnig cool von Uli Hoeneß. Dass er sich da so hinstellt und sagt: Wow, was die alles leistet! Was er eigentlich gemacht und auch gemeint hat: Wenn ich irgendwann einmal etwas benötige oder irgendeine Frage habe, dann kann ich ihn jederzeit anrufen. Das fand ich echt den Wahnsinn von jemanden wie Uli Hoeneß, der Millionen Menschen kennt und eigentlich sagen könnte: Was interessiert mich eine Magdalena Neuner? Er ist wirklich super sympathisch, im Sommer habe ich ihn ja kennengelernt. Und da war er sehr zurückhaltend. Er hat mir nur eine Visitenkarte von ihm gegeben und gesagt: Ich möchte gar nicht stören und aufdringlich sein. Aber wenn Sie einmal etwas brauchen, rufen Sie mich an! Und schon war er wieder weg. Da muss ich echt sagen: Respekt!“

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Neuner über BVB-Trainer Jürgen Klopp: „Ich habe Jürgen Klopp im letzten Jahr bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ kennengelernt. Er ist sofort zu mir und sagte: Du, ich bin ein riesiger Fan von dir! Da bin ich erst einmal dagestanden und habe mir gedacht: Das ist doch jetzt schon ein bisschen verkehrt. Eigentlich bin ich ja der Fan von ihm! So sind wir dann ins Gespräch gekommen. Er ist total locker drauf. Wir haben dann im Laufe des Winters immer mal wieder E-Mail Kontakt gehabt. Das war interessant, weil er lustigerweise meinen Mental-Trainer kannte. Es war einfach ganz nett und unkompliziert. Ich hab dann eine E-Mail geschrieben: „Lieber Herr Klopp....“ Daraufhin kam sofort zurück: Hör auf mit dem ´Schmarrn´ (Unsinn, Anm.d.Red.). Ich bin nicht der Herr Klopp. Ich bin der der Jürgen.“

Neuner über Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Sie ist sehr nett und humorvoll. Ich war total überrascht, wie locker sie drauf ist! Sie kam zu mir: ´Hej super, voll cool was du da machst im Sport.´ Sie war wirklich sehr, sehr sympathisch. Und wirklich witzig. Respekt eigentlich, weil sie keinen einfachen Job hat. Es ist nicht einfach Bundeskanzlerin in Deutschland zu sein. Aber sie hat trotzdem ihren Humor nicht verloren. Den braucht man wahrscheinlich auch, wenn man diesen Job macht. Weil sonst kann man wahrscheinlich gar nicht überleben…“

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