Herrmann überzeugt erneut - "Ruka-Triple" an Björgen

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Denis Herrmann.

Kuusamo - Die deutschen Langläuferinnen sind dank Denise Herrmann besser als erwartet in die Saison gestartet. Die Oberwiesenthalerin schaffte beim „Ruka-Triple“ ihr bestes Ergebnis überhaupt.

Die deutschen Langläuferinnen sind dank Denise Herrmann besser als erwartet in die Saison gestartet. Die Oberwiesenthalerin schaffte beim „Ruka-Triple“, dem aus drei Etappen bestehenden Weltcup-Auftakt in Kuusamo, Platz acht in der Gesamtwertung und damit ihr bestes Ergebnis überhaupt. Siegerin wurde wie in den vergangenen Jahren die Norwegerin Marit Björgen, die sich am Sonntag auf der 10-Kilometer-Schlussetappe im freien Stil durchsetzte und dabei die Schwedin Charlotte Kalla und ihre Teamkollegin Therese Johaug auf die Podestplätze verwies.

„Denise hat ein ganz starkes Wochenende gezeigt. Es war beeindruckend, wie konsequent sie ihren Stil durchgezogen hat und dabei die anderen mitgezogen hat“, resümierte Bundestrainer Frank Ullrich. Auf der Schlussetappe hielt sich die Sächsin in der zweiten Verfolgergruppe und spielte zum Schluss ihre Sprintqualitäten aus.

Nicht ganz so erfolgreich lief es für die anderen Deutschen. Nicole Fessel aus Oberstdorf wurde 27, Claudia Nystad 36. und Katrin Zeller 42. „Sie alle brauchen jetzt Wettkämpfe, um die Verträglichkeit und Härte zu schulen“, sagte Ullrich, der besonders Rückkehrerin Nystad lobte: „Auf diesen Start kann sie aufbauen. Sie hat erste Signale gesetzt und wird sich weiter festigen.“

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