Biathlon

Henkel auf Rang neun - Peiffer verpasst Podest

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Andrea Henkel

Oslo - Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Oslo nach schwachen Schießleistungen im Verfolgungsrennen die Podestplätze klar verfehlt. Arnd Peiffer fehlten dagegen nur zwölf Sekunden.

Auf der Schlussrunde gingen Arnd Peiffer die Kräfte aus. Zwar hatte der frühere Sprintweltmeister seinen ersten Podestplatz in diesem Winter dicht vor Augen gehabt, doch im Verfolgungsrennen beim Biathlon-Weltcup in Oslo musste er sich schließlich mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Nach 12,5 km und zwei Schießfehlern fehlten am legendären Holmenkollen in Norwegen knapp zwölf Sekunden auf den Russen Alexander Loginow. Für die Frauen waren die Podestplätze hingegen in weiter Ferne. Andrea Henkel wurde nach sieben Patzern am Schießstand im Frauenrennen Neunte.

Die deutschen Skijäger hatten am Samstag mit einer Windlotterie zu kämpfen - und zogen zumeist Nieten. Die Frauen leisteten sich insgesamt 31 Fehler, die Männer 19. Einzig Peiffer, der zwei Wochen nach der enttäuschenden WM in Nove Mesto weiter eine aufsteigende Form nachweist, kam hervorragend mit den schwierigen Bedingungen zurecht. Beim sechsten Saisonsieg des Franzosen Martin Fourcade, der seinen Vorsprung im Gesamtweltcup ausbaute, wurde Florian Graf (Eppenschlag/2) 16., Andreas Birnbacher (Schleching/4) schaffte es nach schwachem Start noch auf den 23. Platz.

Zuvor hatten die Biathletinnen nach ganz schwachen Schießleistungen das Podium klar verfehlt. Beste wurde Andrea Henkel (Großbreitenbach) auf Platz neun. Die 35 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin hatte 3:22,9 Minuten Rückstand auf Siegerin Tora Berger aus Norwegen (4 Fehler), die ihren zehnten Saisonsieg feierte und im Gesamtweltcup weiter einsam an der Spitze liegt. Platz zwei sicherte sich die Französin Marie Dorin Habert (31,2 Sekunden zurück/2 Fehler) vor Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei (45,1/4).

Zweitbeste Deutsche wurde die dreimalige Junioren-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen/6) als Zehnte. Die 19-Jährige schaffte es nach Rang sieben einen Tag zuvor auch bei ihrem zweiten Weltcupstart in die Top 10. Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/4) beendete das Rennen mit mehr als vier Minuten Rückstand auf Platz 15.

Miriam Gössner hatte sich kurzfristig zu einem Startverzicht entschieden. Die 22-Jährige aus Garmisch war in den zurückliegenden Tagen bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme am Start und absolvierte ohne echte Pause am Freitag bereits den Biathlon-Sprint in Oslo. Die Bayerin hatte dort den 24. Platz belegt und anschließend über Müdigkeit geklagt. Beim abschließenden Massenstart am Sonntag will die zweimalige Staffel-Weltmeisterin wieder antreten.

sid

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