Hecht kehrt heim: NHL-Veteran in die DEL

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Jochen Hecht (l.)

Buffalo - Erst Marco Sturm, nun Jochen Hecht: Ein weiterer deutscher NHL-Veteran kehrt heim. Nach 15 Jahren in Nordamerika hat sich Jochen Hecht von der NHL-Bühne verabschiedet und seine Rückkehr in die DEL vollzogen.

Erst Marco Sturm, nun Jochen Hecht: Ein weiterer deutscher NHL-Veteran kehrt heim. Nach 15 Jahren in Nordamerika hat sich Jochen Hecht von der NHL-Bühne verabschiedet und seine Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) vollzogen. Mit seinem 892. Spiel in der nordamerikanischen Profiliga - den zweitmeisten eines deutschen Eishockeyspielers - beendete der 35-Jährige beim Saisonausklang der Buffalo Sabres das Kapitel NHL. In der kommenden Saison spielt Hecht wieder für seinen Heimatclub Adler Mannheim. Das teilten die Kurpfälzer am Samstag mit.

„In den letzten Wochen habe ich mit meiner Familie entschieden, dass wir zurück nach Deutschland gehen und dort ein neues Leben beginnen werden“, sagte Hecht der Nachrichtenagentur AP, nachdem er am Freitag (Ortszeit) zum letzten Mal in der NHL auf dem Eis gestanden hatte. Mit dem 2:1 gegen die New York Islanders war für Buffalo die reguläre Saison beendet, die Playoffs hatten die Sabres verpasst.

In der NHL hatte er sich über viele Jahre hinweg einen Namen gemacht. Mit seinen 892 Spielen, in denen er 200 Tore erzielte und 295 Vorlagen gab, wird er aus deutscher Sicht nur von Marco Sturm übertroffen. Sturm brachte es auf 1006 Spiele in der bedeutendsten Eishockey-Liga der Welt, ehe er Anfang des Jahres zu Vizemeister Kölner Haie in die DEL wechselte.

In der DEL lässt nun auch Hecht seine Karriere ausklingen. Und zwar da, wo alles begann. Bereits 1994 hatte er im Alter von 17 Jahren sein Debüt bei den Mannheimern gegeben, ein Jahr später wurde er bereits von den St. Louis Blues gedraftet. Die nächsten drei Spielzeiten blieb er jedoch in Mannheim und wurde mit den Adlern zweimal Meister.

Den Sprung nach Übersee vollzog er erst 1998, wobei er zunächst in der AHL bei den Worecaster Ice Cats zum Einsatz kam, im Verlaufe der Saison aber seine ersten Spiele für St. Louis bestritt. Nach einem Intermezzo bei den Edmonton Oilers (2001/02) wechselte er 2002 nach Buffalo. Dort war er zuletzt auch Teamkollege der beiden Deutschen Christian Ehrhoff und Alexander Sulzer. Ein Titel war ihm aber nicht vergönnt. In seiner letzten NHL-Saison, die aufgrund des Spielerstreiks nur verkürzt über die Bühne ging, kam er auf 47 Spiele (5 Tore/9 Vorlagen).

Der Kontakt nach Mannheim riss aber nie ab. Hecht hatte bereits während des Lockouts im Dezember 2012 für die Adler gespielt. Bereits damals war ein Anschlussvertrag für die Saison 2013/14 fixiert worden. Dieser sollte bei einem NHL-Ausstieg von Hecht greifen, was nun der Fall ist.

dpa

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