Hamilton und Alonso sagen Vettel den Kampf an

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Die ehemaligen Weltmeister von 2005,2006 und 2008: Fernando Alonso und Lewis Hamilton

Köln - Zum Beginn der Sommerpause sagen die beiden ehemaligen Weltmeister Lewis Hamilton und Fernando Alonso dem deutschen Titelverteidiger den Kampf an - und das trotz eines Riesenrückstandes.

Trotz gigantischen Rückstands haben Lewis Hamilton und Fernando Alonso Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel zum endgültigen Beginn der Sommerpause den Kampf angesagt. „Sebastian hat da draußen keinen verbisseneren Gegner als mich“, sagte Hamilton in einem Interview mit der Bild-Zeitung: „Ich war erst einmal Weltmeister und bin hungrig auf mehr Titel, vielleicht hungriger als jeder andere in der Formel 1.“ Alonso tönte: „Ich denke, dass ich fahrerisch noch nie so stark war.“ Nach 11 von 19 Rennen führt Vettel die WM mit 234 Punkten deutlich vor seinem Teamkollegen Mark Webber (149), Hamilton (146) und Alonso (145) an. Ab Montag sind verabredungsgemäß die Werke aller Teams für zwei Wochen geschlossen. Das nächste Rennen steigt am 28. August in Spa.

Den Titel haben die Verfolger noch nicht abgehakt. „Wir sind Ferrari und haben eine moralische Verpflichtung den Millionen Fans rund um den Globus gegenüber“, sagte der zweimalige Weltmeister Alonso: „Wir müssen immer das maximale Ziel haben. Wir können nicht sagen, dass wir acht Rennen fahren werden und dabei nicht die Weltmeisterschaft im Kopf haben. Wir werden immer ein Auge auf den Titel haben, bis es keine Chance mehr gibt. Natürlich müssen wir jetzt anfangen zu gewinnen und darauf hoffen, dass Vettel Fehler macht oder Probleme bekommt.“

Hamilton erklärte: „Die Rechnung ist ganz einfach: Nur wenn ich mit McLaren diese Saison überhaupt noch Rennen gewinnen kann, komme ich Sebastian näher.“ Den Rückschlag in Ungarn, als er nach dem Nürburgringsieg und Führung über 50 Runden nur Vierter wurde, spornt den 2008er-Champion zusätzlich an: „Ich muss lernen, meinen Frust in Energie umzuwandeln.“

sid

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