Haas stürmt ins Achtelfinale von Miami

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Mühelos ins Achelfinale beim ATP-Masters in Miami: Tommy Haas.

Miami - Tennisprofi Tommy Haas ist beim ATP-Masters in Miami/Florida mühelos ins Achtelfinale eingezogen. Ihm reichte dafür ein müheloser Zweisatz-Sieg. 

Tommy Haas ohne Mühe, Angelique Kerber ohne Chance: Die deutschen Tennisprofis haben am Sonntag beim Hartplatzturnier in Miami/Florida für Licht und Schatten gesorgt. Während der Wahl-Amerikaner Haas den Ukrainer Alexander Dolgopolow mit 6:3, 6:2 besiegte, ging Kerber 4:6, 0:6 gegen die Rumänin Sorana Cirstea unter.

Der 34-jährige Haas steht nach seinem Sieg in nur 77 Minuten zum zweiten Mal nach 2002 im Achtelfinale und trifft in der Runde der besten 16 entweder auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien), der den Inder Somdev Devvarman 6:2, 6:4 besiegte. Von bislang sechs Duellen mit Djokovic hat Haas vier verloren.

Für solche Tage quält sich Tommy Haas auch kurz vor seinem 35. Geburtstag immer noch gern auf dem Tennisplatz. Mit dem Achtelfinale gegen den Weltranglisten-Ersten und Titelverteidiger Novak Djokovic steht dem immer noch besten deutschen Profi an diesem Dienstag in Miami ein großer Auftritt bevor. „Das sind natürlich die Matches, für die ich noch Tennis spiele. Hier auf dem Centre Court gegen Djokovic - besser geht's nicht“, sagte Haas.

Der Wahl-Amerikaner gehört auf Platz 18 der Weltrangliste nach wie vor zu den Top 20 und ist in den USA einer der beliebtesten Spieler. An Unterstützung von den Rängen wird es ihm gegen Djokovic daher nicht mangeln. Der letzte von bisher zwei Siegen gegen den Serben liegt allerdings schon fast vier Jahre zurück. Damals setzte sich Haas im Viertelfinale von Wimbledon durch. Im vergangenen Jahr ging Djokovic durch zwei Erfolge im direkten Duell mit 4:2-Siegen in Führung. In Miami ist der Champion der vergangenen beiden Jahre seit 14 Matches ungeschlagen.

Dennoch hat er den gebührenden Respekt vor dem Altmeister auf der Herren-Tour. „Er ist sehr talentiert und nun wahrscheinlich einer der erfahrensten Spieler auf der Welt. Er kann gleich gut auf jedem Belag spielen“, sagte Djokovic nach seinem Einzug in die Runde der letzten 16 durch das 6:2, 6:4 gegen den Inder Somdev Devvarman. Haas hatte zuvor den Ukrainer Alexander Dolgopolow 6:3, 6:2 besiegt und brachte Djokovic zum Schwärmen: „Ich habe ihn mir vorhin angeschaut. Er hat klasse gespielt. Man kann immer erwarten, dass Tommy kämpft und sein Bestes gibt.“

Kerber indiskutabel

Kerber verabschiedete sich mit einer indiskutablen Leistung in der dritten Runde als letzte deutsche Spielerin. Die Weltranglistensechste verlor gegen die an Nummer 28 gesetzte Cirstea nach ordentlichem Start völlig den Faden und nach gerade einmal 58 Minuten das Spiel. Der zweite Durchgang dauerte keine 20 Minuten.

Vor der 25 Jahre alten Linkshänderin Kerber waren bereits Andrea Petkovic (Darmstadt), Julia Görges (Bad Oldesloe), Sabine Lisicki (Berlin), Mona Barthel (Bad Segeberg) und Annika Beck (Bonn) ausgeschieden.

SID

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