Zweite Liga: Fürth und 60 können feiern

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Einiges zu feiern haben die Spieler der SpVgg Greuther Fürth nach ihrem Sieg bei Union Berlin.

Berlin/München - Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Fußball-Bundesliga den ersten Saisonsieg gefeiert. Auch der zweite bayerische Vertreter war erfolgreich

Am zweiten Spieltag gewann die Mannschaft von Trainer Mike Büskens bei Union Berlin souverän mit 4:0 (2:0) und verbesserte sich zumindest bis zum Sonntag auf den dritten Tabellenrang.

Die Franken erwischten nach der unnötigen 2:3-Niederlage zum Auftakt gegen Absteiger Eintracht Frankfurt in der Alten Försterei einen Traumstart. Schon in der achten Spielminute schlenzte Heinrich Schmidtgal einen Freistoß aus 17 Metern ins linke untere Eck. Union-Keeper Marcel Höttecke sah bei dem Gegentreffer nicht gut aus.

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In der Folge hatten die Berliner vor 15.004 Zuschauern mehr vom Spiel, allerdings war die Chancenverwertung des Teams von Trainer Uwe Neuhaus mangelhaft. Marc Pfertzel vergab aus aussichtsreicher Position die beste Chance (15.). Sein Schuss aus 14 Metern ging knapp am Tor vorbei.

Die Gäste aus Fürth dagegen waren sehr effektiv. Stürmer Olivier Occean erhöhte bereits in der 26. Minute mit einer artistischen Direktabnahme auf 2:0. Stephan Schröck hatte ihn mustergültig bedient. Direkt nach Wiederanpfiff war es wiederum Occean, der sich im Strafraum durchsetzte und zum 3:0 traf. Für den Endstand sorgte Bernd Nehrig (80., Foulelfmeter).

In der 57. Minute sah Schmidtgal nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Der Fürther Sieg geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Den Berlinern blieb selbst der Ehrentreffer verwehrt, weil Torsten Mattuschka einen Foulelfmeter (76.) nicht verwandeln konnte. Die Hauptstädter, die zum Auftakt beim FSV Frankfurt ein 1: 1 erreicht hatten, rangieren nach der Niederlage zunächst auf dem 14. Platz.

Beste Spieler bei Fürth waren Nehrig und Occean, Christopher Quiring überzeugte bei Union.

Investor jubelt: 1860 besiegt KSC

Aufatmen beim TSV 1860 München: Nach den heftigen Führungsquerelen hat der Fußball-Zweitligist gegen den Karlsruher SC den ersten Saisonsieg eingefahren. Christopher Schindler (35. Minute) und Stefan Aigner (56.) erzielten am Samstag jeweils nach Eckbällen die Tore beim 2:1 (1:1)-Erfolg der “Löwen“. Für den KSC war bei seiner ersten Niederlage vor 26 600 Zuschauern in der Münchner Arena Kapitän Alexander Iaschwili (37.) per Foulelfmeter erfolgreich.

Der arabische Investor Hasan Ismaik hatte das “Löwen“-Team vor der Partie im Hotel aufgesucht und eine kurze Ansprache gehalten, die “sehr locker rüberkam“, wie Trainer Reiner Maurer berichtete. Locker fiel den “Löwen“ das Siegen in der abwechslungsreichen Partie jedoch nicht. Der KSC hielt kämpferisch dagegen und hatte in Torwart Dirk Orlishausen einen starken Rückhalt. Schindlers umjubeltes Führungstor glich Iaschwili fast im Gegenzug nach einem Foul von Stahl an Marco Terrazino aus. Beim Münchner Siegtreffer war Aigner nach einer Kopfballverlängerung von Abwehrspieler Kai Bülow erfolgreich. Die besten Ausgleichschancen für den KSC vergab Klemen Lavric (59./67.).

SID/dpa

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