2. Bundesliga

Braunschweig entgeht knapp einer Niederlage

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Der Braunschweiger Mirko Boland (links) und Aalens Marco Haller kämpfen um den Ball.

Köln - Tabellenführer Eintracht Braunschweig ist mit viel Glück an der ersten Niederlage des neuen Jahres vorbeigeschrammt. Kaiserslautern festigt mit einem Sieg den Relegationsplatz.

Tabellenführer Eintracht Braunschweig ist mit viel Glück an der ersten Niederlage des neuen Jahres und der zweiten der Saison vorbeigeschrammt. „Joker“ Pierre Merkel rettete den Niedersachsen beim 1:1 (0:1) gegen Aufsteiger VfR Aalen zumindest einen Punkt.

Nur 17 Sekunden nach seiner Einwechslung erzielte der 23-Jährige in der 86. Minute den für die Gastgeber erlösenden Ausgleichstreffer und verhinderte damit zugleich die erste Heimniederlage seit über einem Jahr. Zuvor hatte es nach Enrico Valentinis Treffer (45.+1, Foulelfmeter) lange Zeit nach einer großen Überraschung ausgesehen.

Hertha BSC hat bei nunmehr drei Punkten Rückstand am Montag die Chance, mit einem Sieg im Stadtderby gegen Union Berlin die Braunschweiger von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Mit dem zweiten Zu-Null-Sieg nach der Winterpause hat der 1. FC Kaiserslautern Relegationsplatz drei gefestigt. Die Pfälzer besiegten den Tabellen-16. Dynamo Dresden ohne Mühe mit 3:0 (2:0).

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Markus Karl (24.), Mohamadou Idrissou (40.) mit seinem ersten Treffer seit 633 Minuten sowie Erwin Hoffer (81.) erzielten vor 32. 925 Zuschauern die Treffer gegen die Sachsen, die seit sieben Spielen auf ihren vierten Saisonsieg warten und nunmehr in die Abstiegsränge abzurutschen drohen.

In einem weiteren Spiel am Freitagabend verpasste Erzgebirge Aue im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Heimsieg. Die Sachsen verloren gegen den FSV Frankfurt mit 0:2 (0:0) und müssen sich nach der dritten Niederlage im heimischen Stadion wieder verstärkt an den unteren Tabellenrängen orientieren. Die Hessen belegen mit 30 Punkten nach dem vierten Auswärtssieg weiterhin einen Platz im gesicherten Mittelfeld.

John Verhoek (62.) erzielte den Führungstreffer für den FSV. In der 76. Minute scheiterte Aues Thomas Paulus mit einem Handelfmeter an Frankfurts Torhüter Patric Klandt, bevor Yannick Stark (77.) zum Endstand traf.

SID

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