Zustimmung für Torlinientechnologie

Berlin/Edinburgh - Das FIFA-Regelkomitee IFAB hat Entscheidungen zur Einführung der Torlinientechnologie zugestimmt. Was bedeutet die Entscheidung?

Wie das Gremium am Samstag nach einem Treffen im schottischen Edinburgh berichtete, sollen Ausrichter von Turnieren in Zukunft frei entscheiden können, ob sie die neue Technologie nur in einzelnen oder in allen Turnierspielen einsetzen. Auch die Entscheidung, Wiederholungen von strittigen Szenen im Fernsehen oder auf den Anzeigetafeln im Stadion zu zeigen, liege bei den Veranstaltern.

Die FIFA hatte im vergangenen Juli technische Hilfsmittel im Fußball grundsätzlich erlaubt. Auch der Einsatz von Torrichtern soll jedoch weiterhin möglich sein. Im Dezember wurden bei der Club-WM in Japan mehrere Torlinientechnologien getestet - darunter das im Tennis genutzte Hawk Eye und die magnetfeldbasierte GoalRef-Technik mit einem Chip im Ball. Vier Anbieter streiten sich derzeit um den Zuschlag. Eine Entscheidung , welche Technik beim Confed-Cup und schließlich bei der WM 2014 in Brasilien zum Einsatz kommt, soll Anfang April fallen.

Im Zuge struktureller Veränderungen sollen zwei beratende Gremien beim IFAB eingeführt werden: eines zu technischen Fragen bestehend aus Experten des Schiedsrichterwesens sowie ein weiteres zu Fußballfragen aus etwa 20 Ex-Spielern und Trainern.

dpa

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