Watzke: Breitseite gegen Nerlinger

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke

La Manga - Bayern München und Titelverteidiger Borussia Dortmund heizen die Stimmung vor dem Rückrundenstart kräftig an. BVB-Geschäftsführer Watzke feuerte eine Breitseite gegen Christian Nerlinger.

Aufhänger ist die Verpflichtung des Mönchengladbacher Nationalspielers Marco Reus, der ab der kommenden Saison für den BVB stürmen wird. „Die Dortmunder haben es in den letzten Jahren sehr erfolgreich mit ihrem Understatement verstanden, die Dinge zu verfolgen. Das ist mit diesem Transfer vorbei, das ist schon ein neuer Schritt“, wird Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger in der Bild-Zeitung zitiert.

Der Konter des Tabellenzweiten aus Dortmund, der sich Reus immerhin 17,5 Millionen Euro Ablöse kosten lässt, ließ nicht lange auf sich warten. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke meinte: „Da spielen natürlich auch noch ein paar wirtschaftliche Parameter eine Rolle. Aber das ist nicht unbedingt die Materie von Nerlinger.“ Und Trainer Jürgen Klopp ergänzte: „Keine Angst. Wenn wir unsere Strategie wirklich ändern sollten, werden wir Herrn Nerlinger schon Bescheid sagen.“

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Klopps Münchner Kollege Jupp Heynckes bemerkte süffisant: „Mal abwarten, wie lange sie sich auf diesem Niveau bewegen können. Bayern war immer die Nummer eins, dann kam immer eine zweite Mannschaft hinzu - wie früher Gladbach, Bremen oder Dortmund...“

Watzke stapelt tief: "Uns trennen Welten von Bayern"

Hans-Joachim Watzke sieht Borussia Dortmund unterdessen auf gutem Weg zur festen Bundesliga-Großmacht, aber noch lange nicht auf Augenhöhe mit Rekordmeister FC Bayern München. “Die Branchenführerschaft der Bayern ist in den nächsten zehn Jahren zementiert. Uns trennen noch immer Welten“, sagte der BVB-Geschäftsführer in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.

dpa/sid

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