Zidan entschuldigt sich beim FCK

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Mohamed Zidan (Mitte) hat nach dem Derby Gegner Kaiserslautern beleidigt.

Mainz - Stürmer Mohamed Zidan vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 hat sich nach seinen Schmähgesängen gegen den rheinland-pfälzischen Rivalen 1. FC Kaiserslautern schriftlich entschuldigt.

Der Ägypter sendete sowohl FCK-Boss Stefan Kuntz als auch den Anhängern der Pfälzer eine E-Mail, in der er seine „Scheiß Kaiserslautern!“-Rufe mit der ausufernden Emotionalität nach dem 4:0-Derbysieg begründete. Auch gegenüber dem Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat der 30-Jährige mittlerweile Stellung zu dem Vorfall bezogen.

Der DFB-Kontrollausschuss hatte am Mittwoch Ermittlungen gegen Zidan wegen der Gesänge aufgenommen. Der FSV-Stürmer muss mit einer Geldstrafe rechnen. Beim Gastspiel der Mainzer bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) darf Zidan aber auflaufen.

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Bereits im März 2011 war der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack von Bayer Leverkusen wegen Schmährufen gegen den 1. FC Köln vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu 8000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Ballack hatte den Ruf „Scheiß FC Köln“ angestimmt. In einem ähnlichen Fall war Torhüter Tim Wiese von Werder Bremen nach dem Spiel gegen den Nord-Rivalen Hamburger SV im Jahr 2009 zu 8000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

SID

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