Wütender FCB gegen FCI - Einer tippt: "Einstellig"

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Thomas Müller wurde gegen Ingolstadt am Trikot gezogen

München - Der arme FC 04 Ingolstadt: Der benachbarte Zweitligist soll zum Auftakt der bayerischen Derby-Tage den ganzen Frust des FC Bayern zu spüren bekommen. Einer nimmt's mit Humor.

Nach der 1:2-Niederlage bei Hannover 96 in der Bundesliga brennt der deutsche Rekordmeister am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals auf Wiedergutmachung. Die Münchner wollen zudem Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele in der Liga gegen die bayerischen Rivalen Nürnberg und Augsburg sowie für das vorentscheidende Duell in der Champions League gegen den SSC Neapel tanken.
„Wir werden eine neue Serie starten, angefangen mit dem Pokalspiel gegen Ingolstadt und am Samstag in der Liga gegen den 1. FC Nürnberg“, kündigte Trainer Jupp Heynckes schon einmal an. Der Rückschlag von Hannover werde den FC Bayern „noch mehr antreiben. Wir kommen deshalb nicht von unserer Spur ab. Unser Ziel ist das Finale, wir wollen nach Berlin“, sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem ungleichen Duell zwischen dem Bundesliga-Spitzenreiter und dem Zweitliga-Schlusslicht.

DFB-Pokal-Sensationen seit 1990

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Obwohl Heynckes ankündigte, rotieren zu lassen und etwa Jörg Butt im Tor den Vorzug vor Stammkraft Manuel Neuer zu geben, machte er dem Außenseiter wenig Hoffnung. „Wir werden nicht den Fehler begehen und sie unterschätzen. Wir werden uns so intensiv vorbereiten wie immer und gar nichts dem Zufall überlassen“, betonte er.

Audi-Chef Rubert Stadler, dessen Unternehmen beide Vereine sponsert, hat wenig Hoffnungen für den FCI, der am Wochenende in Aachen 1:3 verlor. Auf die Frage in einem Interview mit dem Donaukurier nach seinem Tipp, antwortete er süffisant: „Einstellig!“

sid

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