Wolfsburg: Keiner will Diego haben

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Spielmacher Diego sitzt momentan zwischen den Stühlen.

Wolfsburg - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wird seinen ungeliebten Spielmacher Diego nicht los. 17 Tage vor dem Transfer-Ende am 31. August ist ein Wechsel des Brasilianers weiter nicht in Aussicht.

„Jeder kennt die Situation, für die interessierten Klubs ist es nicht einfach, es geht um viel Geld“, sagte Diego dem kicker. Konkret sind es die von den „Wölfen“ geforderten zehn Millionen Euro Ablöse und das nicht geringe Gehalt des Spitzenverdieners, das die meisten Interessenten abschreckt.

Mittlerweile spricht auch der Mittelfeldspieler von einen möglichen Verbleib beim Meister von 2009: „Wenn wir nichts Passendes finden, dann muss ich bleiben. Das wäre für keine Seite gut, aber ich mache jeden Tag meinen Job und respektiere die Entscheidung des Vereins.“ Der Südamerikaner wurde von Trainer Felix Magath suspendiert, nachdem er am letzten Spieltag der vergangenen Saison in Hoffenheim nach seiner Nichtberücksichtigung für die Startformation aus dem Mannschaftshotel geflüchtet war.

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Der angestrebte Wechsel zu Atletico Madrid ist derzeit kaum vorstellbar, da die Spanier ein Leihgeschäft anstreben, die Wolfsburger Diego aber nur verkaufen wollen. Interesse soll es des Weiteren vom englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur geben, jedoch „nichts Offizielles“ wie Diego selbst sagt. Die Hoffnungen des 26-Jährigen liegen nun auf einem eventuellen Wechsel in den Wüstenstaat Katar. Dort könnten die finanziellen Vorstellungen wohl am ehesten erfüllt werden.

SID

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