Endrunde in zwei Ländern

Medien: Co-Ausrichter der Fußball-WM 2022 wohl gefunden

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Stimmungsvolle Zusammenkunft: FIFA-Boss Infantino zu Gast in Kuwait.

Nur wenige Länder gelten als mögliche Mitausrichter der WM 2022, was den Weg für eine radikale Maßnahme ebnen würde. Nun gibt es offensichtlich eine Tendenz.

Kuwait City - FIFA-Präsident Gianni Infantino will kuwaitischen Medienberichten zufolge den Golfstaat als Co-Ausrichter der WM 2022 gewinnen. Infantino, der derzeit Kuwait besucht, möchte bereits beim Turnier in drei Jahren eine Aufstockung auf 48 Mannschaften umsetzen, dafür bräuchte Gastgeber Katar allerdings Unterstützung bei der Ausrichtung.

WM 2022: FIFA mit politischen Problemen konfrontiert

Die Suche nach einem Co-Gastgeber ist schwierig. Eine Staatengruppe unter Führung Saudi-Arabiens boykottiert Katar seit 2017 politisch und wirtschaftlich. Derzeit sind wohl lediglich die politisch weitgehend neutralen Staaten Kuwait und Oman als Mit-Ausrichter denkbar. Omans Außenminister hatte in der letzten Woche allerdings verlauten lassen, das Land sei "nicht bereit", 2022 WM-Spiele auszurichten.

Sollte es einen Co-Ausrichter geben, soll der FIFA-Kongress in Paris Anfang Juni eine endgültige Entscheidung über eine Aufstockung treffen.

Lesen Sie auch: tz*-Kolumnist Rainer Kalb schrieb im März über die geplante Fußball-WM mit 48 Teilnehmern, die Klub-WM und die Kommerzialisierung des Fußballs. Hier geht‘s zur Kolumne.

SID/PF

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