Hat die DFB-Elf 2014 eine Chance?

WM-Wirbel: Dutt verteidigt Bierhoff

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Oliver Bierhoff (l.) mit Robin Dutt

Berlin - In der Diskussion um die umstrittene Aussage zu den deutschen Chancen auf den Titel bei der WM 2014 hat DFB-Sportdirektor Robin Dutt Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff verteidigt.

„Oliver hat ja mit keiner Silbe eine Zielkorrektur vorgenommen und gesagt: ,Wir wollen nicht Weltmeister werden.“ Sondern er hat den schwierigen Weg dahin deutlich gemacht - natürlich auch provokativ, um Gehör zu finden„, sagte Dutt der "Sport Bild": "Wenn du den Mount Everest besteigen willst, darfst du nicht suggerieren, dass es ein Abendspaziergang wird.“

Bierhoff hatte Ende März erklärt, dass der Titel für eine europäische Mannschaft bei der WM in Brasilien „ein Ding der Unmöglichkeit“ sei, weil bei sieben Turnieren auf dem amerikanischen Kontinent noch kein Europäer Weltmeister wurde. Damit hatte der Europameister 1996 eine heftige Debatte ausgelöst und auch Kritik einstecken müssen.

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„Damit hat er erreicht, was er erreichen wollte: ein bisschen Druck von der Mannschaft nehmen und mehr Fokussierung auf die nächsten Teilschritte“, sagte Dutt.

sid

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