Dodo wie einst Zaza

Dieser missglückte Elfmeter wird zum Gespött im Internet

Wer erinnert sich noch an die unfreiwillige Slapstick-Einlage des Italieners Zaza beim EM-Elfmeterschießen zwischen Italien und Deutschland? Im türkischen Pokal wurde nun noch einmal eine Schippe drauf gesetzt.

Die Lacher auf deutscher Seite waren vielleicht lauter als bei den Italienern. Aber auch den Fans der „Squadra Azzurra“ fiel es wahrscheinlich schwer, nicht loszuprusten, so lächerlich sah das aus. Im Elfmeterkrimi des Viertelfinales Deutschland gegen Italien bei der EM 2016 trat der Stürmer Simone Zaza als zweiter Schütze der Italiener an. Wie ein Pferd im Dressurviereck trabte der damals 25-Jährige einige Zeit auf der Stelle, dribbelte anschließend mit winzig-kleinen Schritten Richtung Elfmeterpunkt - und schoss den Ball schließlich weit über das Tor. Am Ende verlor Italien das Elfmeterschießen mit 5:6 - und Zazas Versuch wurde nicht nur im Internet zum Gespött.

Im türkischen Pokal hat sich nun ein gewisser Dodo für den Zaza-Gedächtnispreis beworben - und das sehr gekonnt. Der 30-Jährige im Dress des Zweitligisten Giresunspor trat in der 53. Minute zum Elfmeter gegen den klaren Favoriten Fenerbahce Istanbul an. Es hätte der 1:1-Ausgleich sein können. Wie einst Zaza lief auch der Brasilianer mit schier provokanter Langsamkeit an, schob den Ball dann neben das Tor. Dieser wurde so schwach geschossen, dass er fast noch vor der Torauslinie zum stehen kam - die Geburtsstunde eines neuen Internet-Lachers.

Immerhin: Nicht nur von seinen Kollegen wurde Dodo aufgemuntert: Auch die Gegenspieler kamen auf ihn zugelaufen und gaben ihm einen aufmunternden Klaps auf den Hintern.

bah

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