Nach Klatsche in Wolfsburg

Schaaf bietet seinen Rücktritt an

+
Thomas Schaaf (l.) geht geknickt vom Feld

Bremen - Trainer Thomas Schaaf von Werder Bremen hat nach der 0:3-Niederlage seines Teams gegen den VfL Wolfsburg seinen Rücktritt angeboten. Der Geschäftsführer geht darauf zunächst nicht ein.

„Wenn ich das Problem sein sollte, dann trete ich gerne auf die Seite“, sagte Schaaf am Samstagabend am Rande der Pressekonferenz und wiederholte damit die Aussage, die er zuvor schon bei Sky geäußert hatte.

Nach dem neunten Spiel ohne Sieg in Folge zeigte sich der 51-Jährige tief enttäuscht von der Vorstellung seines Teams. „So eine Leistung ist für mich unverständlich. Wir haben eine Art und Weise in den Zweikämpfen gehabt wie man es schlechter nicht machen kann. So kann man kein Spiel gewinnen“, sagte Schaaf.

Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin stärkte seinem Trainer den Rücken. „Wenn jeder Spieler soviel Leidenschaft und Kampfeslust wie er an den Tag legen würde, dann hätten wir ein anderes Spiel gesehen“, sagte Eichin und kündigte Konsequenzen für die Spieler an. „Thomas ist von der Mannschaft komplett im Stich gelassen worden. Die Art der Trainingsführung und die Art generell wird sich diese Woche sicherlich ein bisschen ändern“, sagte Eichin. Schaaf ist seit 1999 Werder-Trainer. In dieser Zeit gewann er die deutsche Meisterschaft (2004) und dreimal den DFB-Pokal (1999, 2004, 2009).

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

sid

Kommentare