Weltfußballer: Deutsche verpassen die Endrunde

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Lionel Messi ist zweimaliger Weltfußballer des Jahres

Paris/Berlin - Deutsche Fußballstars haben es nicht in die engste Wahl zum Weltfußballer des Jahres geschafft. Die Verleihung wird ein weiteres Mal zu einer Angelegenheit der Primera Division.

Titelverteidiger Lionel Messi vom FC Barcelona, Ex-Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Messis Vereinskollege Xavi kamen unter die Top Drei, aus denen der Weltfußballer 2011 gekürt wird. Das gaben die FIFA und die Fachzeitschrift “France Football “ am Montag in Paris auf einer Pressekonferenz bekannt.

Alle Weltfußballer seit 1982

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Bastian Schweinsteiger und sein Bayern-Teamkollege Thomas Müller schafften es damit ebenso wenig in die Endausscheidung wie Mesut Özil von Real Madrid. Die Kür mit der Übergabe des “Ballon d'Or“ findet am 9. Januar in Zürich statt.

Bei den Frauen stehen nun nur noch die mehrmalige Weltfußballerin Marta aus Brasilien, Weltmeisterin Homare Sawa und Abby Wambach aus den USA zur Wahl. Die Deutsche Kerstin Garefrekes schaffte es nicht unter die Top Drei.

In die Auswahl bei den Schützen zum schönsten Tor des Jahres kamen Messi, der Brasilianer Neymar und Englands Wayne Rooney. Bei den Trainern fällt die Entscheidung zwischen Manchester Uniteds Alex Ferguson, Barcelonas Josep Guardiola und Real Madrids José Mourinho.

Die Wahl wird mittlerweile gemeinsam vom Weltfußballverband FIFA und von “France Football “ durchgeführt. Abstimmen dürfen die Trainer und Kapitäne der Nationalmannschaften sowie Medienvertreter.

dpa

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