Wegen Dortmund-Schiri: Heldt attackiert UEFA

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Horst Heldt.

Gelsenkirchen - Horst Heldt hat nach den jüngsten Fehlentscheidungen in der Champions League zu einem Rundumschlag gegen Schiedsrichter und die Europäische Fußball-Union (UEFA) ausgeholt.

 Gleichzeitig setzte sich der Manager des Bundesligisten Schalke 04 für den TV-Beweis ein.

„Ich freue mich für den deutschen Fußball, aber die Entscheidung darf auf so einem Niveau nicht passieren. Das ist Wahnsinn!“, sagte Heldt über den Siegtreffer von Dortmunds Felipe Santana zum 3:2 im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Malaga. Dem Treffer des Innenverteidigers in der Nachspielzeit gingen gleich zwei Abseitspositionen voraus, die der schottische Schiedsrichter Craig Thomson und seine Assistenten übersahen. Auch Malagas Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 wurde aus Abseitsposition erzielt.

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Er könne nicht verstehen, warum man zu solchen Spielen Durchschnitt schicke, sagte Heldt: „Wir haben den Schiedsrichter schon einmal gegen Twente gehabt, da war er schon nicht gut.“ Auch die UEFA bekam ihr Fett weg. „Die Schiedsrichter werden von den Verantwortlichen im Stich gelassen. Alle machen Fehler, aber die Häufigkeit hat in den letzten Wochen zugenommen“, sagte Heldt und machte sich für TV-Beweise stark: „In anderen Sportarten ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es akzeptiert wird. Die Leute gehen trotzdem zum Football oder Eishockey. Ich verstehe nicht, warum es nicht getestet wird. Dann kann man sich eine Meinung bilden. Was spricht dagegen?“

sid

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