Champions League

Schalke 04 legt Einspruch gegen Spiel-Wertung ein

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Didier Drogba wechselte im Januar aus China zu Galatasaray Istanbul.

Istanbul - Wegen des umstrittenen Wechsels von Didier Drogba aus China zu Galatasaray Istanbul wird Schalke 04 Einspruch gegen die Wertung des 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einlegen.

Bundesligist Schalke 04 hat offenbar nach wie vor Zweifel an der Spielberechtigung des Ivorers Didier Drogba für den türkischen Meister Galatasaray Istanbul. Die Königsblauen wollen ihre „Rechtsposition wahren“ und werden die Spielerlaubnis prüfen lassen. Dies gab S04 am Donnerstag bekannt. Am Mittwochabend hatten die Schalker im Achtelfinalhinspiel am Bosporus ein 1:1 erreicht.

Schalke verwies darauf, dass bis zum 1. Februar nicht nur die Meldung bei der UEFA, sondern auch die Spielberechtigung für die K.o.-Phase der Champions League vorliegen müsse. Heldt erklärte: „Es wäre ja fahrlässig, das nicht überprüfen zu lassen.“ Die UEFA hatte allerdings am 5. Februar mitgeteilt, dass Drogba zum Monatsanfang nachgemeldet worden sei. Der Einspruch muss binnen 24 Stunden eingereicht werden. Das Rückspiel findet am 12. März statt.

Der Weltverband FIFA hatte Drogba zuletzt eine befristete Spielberechtigung erteilt. Der ehemalige Chelsea-Torjäger war Ende Januar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua nach Istanbul gewechselt. Shenhua hatte angekündigt, seinerseits Klage gegen Galatasaray einzureichen. Shenhua habe demzufolge Beweise, dass der 34-Jährige mit seinem Wechsel seinen gültigen Vertrag gebrochen und Galatasaray somit gegen die Transferregeln der FIFA verstoßen habe.

Drogba hat in der Metropole am Bosporus einen Vertrag über 18 Monate unterschrieben, der ihm zehn Millionen Euro einbringen soll. Zudem soll er für jedes absolvierte Spiel 15.000 Euro kassieren. Shanghai hatte für Drogba keine Ablösesumme erhalten. Der Stürmer sagte, er hätte seinerseits drei Monate lang kein Gehalt bekommen und deshalb den bestehenden Vertrag bis 2014 als nichtig angesehen.

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dpa/sid

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