Warum Gomez noch in der Torjägerliste führt

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Mario Gomez

Kiew - Mario Gomez kann sich auch nach dem Ausscheiden im Halbfinale gegen Italien noch Hoffnungen auf einen persönlichen Titel machen. Er ist alleiniger Führender in der Torjägerliste.

Mario Gomez vom FC Bayern München führt die EM-Torjägerliste vor dem Endspiel zwischen Spanien und Italien an.

Wie der Italiener Mario Balotelli sowie die bereits mit ihren Teams ausgeschiedenen Alan Dsagojew (Russland), Mario Mandzukic (Kroatien) und Cristiano Ronaldo (Portugal) hat Gomez drei Tore erzielt. Den Ausschlag für Gomez gibt die Vorlage des DFB-Angreifers zum Treffer von Lukas Podolski im Gruppenspiel gegen Dänemark (2:1).

Realistische Chancen auf den Torjägertitel haben neben Gomez noch Balotelli (3 Tore/0 Vorlagen) und die Spanier Fernando Torres, Cesc Fabregas und Xabi Alonso (alle 2/0).

Sollte die Anzahl an Toren und Vorlagen gleich sein, gibt die geringere Einsatzzeit in allen Spielen den Ausschlag. Hier liegt Gomez derzeit mit 292 Minuten hinter Fabregas (242), Balotelli (231) und Torres (175), aber vor Xabi Alonso (455).

Gomez wäre der fünfte deutsche EM-Torschützenkönig. Vor ihm konnten sich bereits Gerd Müller (1972), Dieter Müller (1976), Klaus Allofs (1980) und Karl-Heinz Riedle (1992) diesen Titel sichern.

Bei der WM 2010 hatte Gomez' Vereinskollege Thomas Müller die Torjägerkanone mit fünf Toren gewonnen. Auch ihm verhalf in Südafrika die Anzahl der Vorlagen (3) zur Spitzenposition im Kampf um den „Goldenen Schuh“ vor David Villa (Spanien/5/1), Wesley Sneijder (Niederlande/5/1) und Diego Forlan (Uruguay/5/1).

dpa

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